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Gesundheitswirtschaft hat große Bedeutung für das Münsterland

Münster. Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek hat heute (15. Mai) die Konferenzteilnehmer der 58. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie in der Halle Münsterland begrüßt. Die Tagung ist von der Fachklinik Hornheide initiiert worden.

Die besondere Bedeutung der Gesundheitswirtschaft für das Münsterland stellte der Regierungspräsident in den Mittelpunkt seines Grußwortes. Die Gesundheitswirtschaft bilde zu Recht eines der sechs regionalen Cluster, die in den nächsten Jahren verstärkt im Münsterland entwickelt werden sollen.

Bereits heute arbeiten in der Gesundheitswirtschaft des Münsterlandes fast 92.000 Beschäftigte, davon 32 Prozent im stationären und 26 Prozent im ambulanten Bereich. Zwischen 1999 und 2006 ist die Zahl der Beschäftigten in der hier um über neun Prozent gewachsen, während der Landeswert bei nur vier Prozent lag.

Viele Einrichtungen des Münsterlandes haben sich an dem von Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann ins Leben gerufenen Wettbewerb "Innovative Gesundheitswirtschaft NRW" beteiligt: Zielgruppe sind vor allem kleine und mittlere Unternehmen - also gerade auch Krankenhäuser -, die aufgerufen wurden, innovative Projektvorschläge mit regionaler oder landesweiter Bedeutung einzureichen. Zusammen mit Mitteln der Europäischen Union stehen dafür bis zu 70 Millionen Euro bereit.

15.05.2008

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