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Experten planen Gewässerschutz und Gewässerentwicklung an den Ijsselmeer-Zuflüssen in NRW

80 Experten und Interessierte informieren sich über den Stand des Planungsprozesses und die weiteren Schritte zur Bewirtschaftung des Gewässersystems

80 Experten und Interessierte informieren sich über den Stand des Planungsprozesses und die weiteren Schritte zur Bewirtschaftung des Gewässersystems

Münster/Borken. Wie unsere Gewässer besser geschützt und ökologisch aufgewertet werden können wird einmal jährlich im Rahmen des Gebietsforums Ijsselmeer-Zuflüsse NRW diskutiert. 80 Experten und Interessierte folgten auch gestern (9. Dezember) wieder der Einladung der Bezirksregierung Münster, um sich im Kreishaus Borken über den Stand des Planungsprozesses und weitere Schritte zur Bewirtschaftung des Gewässersystems zu informieren.

Die Europäische Wasserrahmenrichtlinie fordert europaweit einen guten Zustand der Gewässer und dafür entwickelte Bewirtschaftungspläne. Hierzu fand das Gebietsforum bereits zum fünften Mal statt. Es umfasst den nordrhein-westfälischen Anteil an den Flüssen Vechte, Steinfurter Aa, Dinkel, Ahauser Aa, Berkel, Schlinge, Bocholter Aa und Issel. Bis Ende des Jahres 2008 muss der Entwurf des Bewirtschaftungsplans zur Anhörung veröffentlicht werden – so schreibt es die Europäische Wasserrahmenrichtlinie vor. Den Bürgerinnen und Bürgern von NRW wird dann die Möglichkeit gegeben, an dem Prozess zum Schutz und zur Verbesserung der Gewässer teilzuhaben und ihre Meinung zu äußern.

Wesentliche Inhalte dieser Pläne sind von den Bezirksregierungen im Einzugsbereich der Ijsselmeer-Zuflüsse erarbeitet worden. In einem großangelegten Beteiligungsprozess in Runden Tischen wurden diese mit den Kommunen, Kreisen und Interessenvertretern abgestimmt.

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LR_Wiesmann_Gebietsforum

10.12.2008

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