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Erfolgreicher Start für Netzwerk "verkehrssicheres NRW" im Regierungsbezirk Münster

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Ziehen positive Zwischenbilanz: Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek und Claudia Brandtner.

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Münster. Zum 01. März 2008 hat die Bezirksregierung Münster eine Koordinierungsstelle für das Netzwerk "verkehrssicheres Nordrhein-Westfalen" eingerichtet. Sitz dieser vom Land Nordrhein-Westfalen geförderten Geschäftsstelle ist die Stadt Dülmen.

Gemeinsam mit Dr. Peter Paziorek, der als Münsteraner Regierungspräsident die Schirmherrschaft für das Netzwerk übernommen hat, blickt die neue Geschäftsstellenleiterin Claudia Brandtner zufrieden auf die ersten vier Monate in ihrem neuen Verantwortungsbereich zurück. "Die Idee der vernetzen Zusammenarbeit findet eine hohe Akzeptanz, und schon in Kürze werden wir einige Projekte umsetzen", resümiert Brandtner, die als Koordinatorin für zurzeit 64 Kommunen und Gemeinden und fünf Landkreise das mitgliederstärkste Verkehrssicherheitsnetzwerk Nordrhein-Westfalens betreut und sich als gebürtige Dorstenerin gut im Regierungsbezirk Münster auskennt. Neben der Vernetzung der einzelnen lokalen Projekte gehört die Einrichtung einer Kommunikationsplattform für den stetigen Erfahrungsaustausch aller Akteure zu Brandters Hauptaufgaben.

Bis zum Jahr 2015 soll laut Landesverkehrsminister Oliver Wittke die Zahl der Verkehrstoten halbiert werden. Starben im Jahr 2006 noch 145 Menschen auf den Straßen des Regierungsbezirkes Münster, waren im vergangenen Jahr schon rund 13 Prozent weniger Verkehrstote zu beklagen.

Dennoch mahnt Paziorek: "Jeder Verkehrstote ist einer zuviel, und hinter jedem Verkehrsunfall verbirgt sich ein ganz persönliches Schicksal." Deshalb sollte eine erfolgreiche Verkehrssicherheitsarbeit zwingend dort ansetzen, wo die Einflussmöglichkeiten auf die Gefahren im Straßenverkehr am größten sind: vor Ort auf lokaler Ebene.

10.07.2008

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