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Nordrhein-Westfalen meldet Vogelschutzgebiet "Feuchtwiesen im nördlichen Münsterland" an die Europäische Union

Münster/Steinfurt/Borken. Im Rahmen des europäischen ökologischen Netzes "NATURA 2000" meldet das Land Nordrhein-Westfalen ein aus mehreren Teilgebieten bestehendes Vogelschutzgebiet "Feuchtwiesen im nördlichen Münsterland" an die Europäische Union.

Das zu meldende Vogelschutzgebiet umfasst die bereits bestehenden Naturschutzgebiete "Füchte-Kallenbeck", "Strönfeld", "Am Janhaarspool", "Feuchtgebiet Saerbeck", "Haverforths Wiesen/Grützemachers Kanälchen", "Wiesen am Max-Clemens-Kanal" sowie "Emsdettener Venn"; zusammen schließen sie eine Fläche von 1613 Hektar ein.

Das Vogelschutzgebiet soll den Schutz wildlebender Wiesenvögel, insbesondere des Großen Brachvogels, sicherstellen.

Zwei Informationsveranstaltungen der Bezirksregierung Münster als Höherer Landschaftsbehörde informieren betroffene Eigentümer und Nutzungsberechtigte über Ziele, Zweck und Auswirkungen des vorgesehenen Vogelschutzgebietes: Für die Gebiete "Feuchtgebiet Saerbeck", "Am Janhaarspool", "Haverforths Wiesen/Grützemachers Kanälchen", "Wiesen am Max-Clemens-Kanal" sowie "Emsdettener Venn" findet diese am 9. April um 19.00 im "Grünen Zentrum", Hembergener Straße 10, 48369 Saerbeck statt. Die Gebiete "Füchte-Kallenbeck" und "Strönfeld" sind Thema einer Informationsveranstaltung am 10. April um 19.00 Uhr im "Artenschutzzentrum", Samberg 65, 48629 Metelen.

Die Unterlagen für die zur Meldung vorgesehenen Gebiete liegen zudem drei Wochen lang in der Zeit vom 10. April 2008 bis zum 2. Mai 2008 im Kreishaus Borken, im Kreishaus des Kreises Steinfurt, bei den Gemeinden Heek und Metelen, bei der Stadt Emsdetten und bei der Gemeinde Saerbeck zur Einsichtnahme aus. Während dieser Zeit können Eigentümer und sonstige Berechtigte noch Anregungen und Bedenken geltend machen.

Hier können die Unterlagen ab dem 10. April 2008 auch eingesehen werden.

08.04.2008

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