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Schulverbund einzige Lösung für Josefschule in Rodde
Münster/Rheine. Zukünftig können nur dann alle Kinder aus dem Ortsteil Rodde dort die Schule besuchen, wenn zum kommenden Schuljahr ein Grundschulverbund eingerichtet wird. Diese rechtliche Bewertung hat die Bezirksregierung Münster heute (5. März) nach erneuter eingehender Prüfung der Stadt Rheine mitgeteilt. Aufgrund geringer Anmeldezahlen und den vorliegenden Prognosen für die weiteren Schuljahre kann dabei der Unterricht am Schulstandort Rodde nur jahrgangsübergreifend erfolgen.
Die Bezirksregierung Münster sieht keinen schulrechtlichen Spielraum, um die Josefschule ein weiteres Jahr eigenständig fortzuführen. "Es gibt keine Anhaltspunkte dafür, dass die diesjährigen niedrigen Anmeldezahlen in den kommenden Jahren wieder steigen werden", sagt Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek. Ein Aufschub von einem Jahr für die Josefschule Rodde ist daher mit dem nordrhein-westfälischen Schulgesetz nach der Bewertung der Bezirksregierung Münster nicht vereinbar.
06.03.2008

