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RP überreicht Bundesverdienstkreuz für Franz-Friedrich Boos

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Regierungspräsident Dr. Paziorek überreicht das Bundesverdienstkreuz am Bande an dem Dorstener Franz-Friedrich Boos.

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Münster/Dorsten. Regierungspräsident Peter Paziorek hat heute (3. September) dem Dorstener Franz-Friedrich Boos auf Vorschlag von Ministerpräsident Jürgen Rüttgers das Bundesverdienstkreuz am Bande überreicht. Mit der Auszeichnung soll Boos` jahrzehntelanges kommunalpolitisches Engagement für die Entwicklung der Stadt Dorsten honoriert werden.

"Ich habe bisher noch nie so richtig darüber nachgedacht, welche Bandbreite an Aufgaben ich in meinem bisherigen Leben bewältigt habe", zeigte sich Boos erstaunt und stolz zugleich. Dabei kann er auf zahlreiche Tätigkeitsfelder zurück blicken.

Stadtentwicklung, Bauen, Verkehr und Stadtplanung waren die Arbeitsbereiche des Architekten. Die Veststadt in diesen Bereichen voranzubringen und ihre Interessen nachdrücklich zu realisieren, kostete ihn enormen Arbeitsaufwand.

Boos gehörte 13 Jahre lang dem Vorläufer des heutigen Regionalrats, dem ehemaligen Bezirksplanungsrat an. Bis 1984 verantwortete er dort die Regionalplanung im Regierungsbezirk Münster. Zudem stellte er als Vertreter Dorstens sicher, dass die Interessen der Stadt angemessen berücksichtigt wurden.

Seit 1964 bekleidete Boos mehrere politische Ämter und setzte sich immer wieder akribisch für die Belange der Dorstener ein. 1963 war er Gründungsmitglied des FDP-Stadtverbands Dorsten und wurde Anfang der 80er Jahre auch Vorsitzender des Stadtverbandes.

Nahezu 20 Jahre war Franz-Friedrich Boos Ratsmitglied der Stadt Dorsten. Bis 1984 motivierte er immer wieder Bürgerinnen und Bürger, sich an kommunalpolitischen Entscheidungen zu beteiligen und Politik aktiv mit zu gestalten.

Noch heute ist er kommunalpolitisch aktiv als sachkundiger Bürger im Bauausschuss der Stadt Dorsten.

Hauptberuflich setzte sich der Architekt, der 20 Jahre lang der Vertreterversammlung der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen und hier insbesondere dem Ausschuss für Belange der Innenarchitekten, sowie dem Aufsichtsausschuss des Versorgungswerkes der AKNW angehörte dafür ein, dass familienfreundliche Baugebiete geschaffen wurden.

Exemplarisch hierfür ist die "Neue Stadt Wulfen". An der Entwicklung des neuen Stadtteils mit Modellcharakter war Franz-Friedrich Boos als stellvertretendes Mitglied des Aufsichtsrats der Entwicklungsgesellschaft Wulfen maßgeblich beteiligt.

Das Bundesverdienstkreuz ist nicht die erste Auszeichnung, die der gebürtige Essener für seinen Einsatz für die Stadt und die Region verliehen bekommt. Bereits 1984 erhielt er den Ehrenring der Stadt Dorsten.

03.09.2008

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