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Gute Lösung für Sickerwassertanks in Ochtrup in Sicht

Münster/Ochtrup. In der Diskussion um die Sicherheit der Sickerwassertanks auf der Sonderabfalldeponie in Ochtrup zeichnet sich jetzt nach intensiven Gesprächen der Bezirksregierung Münster mit der Betreibergesellschaft GMU eine zukunftssichere Lösung ab: Die GMU hat sich bereit erklärt, die drei Tanks noch einmal zu reinigen und dann abzubauen. Sie sollen durch einen einzigen größeren Lagertank nach dem aktuellen Stand der Technik ersetzt werden.

"Das ist eine gute Lösung, mehr als wir im Interesse unserer Feuerwehr gefordert haben", sagte der Bürgermeister von Ochtrup, Franz-Josef Melis, nachdem Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek und seine Mitarbeiter aus den Fachdezernaten für Abfallwirtschaft, Arbeitsschutz und Gefahrenabwehr die positive Nachricht einer Delegation aus Ochtrup heute (Mittwoch) Nachmittag vorgestellt hatten.

Paziorek erklärte, dass der Antrag der Betreiberfirma für die Änderung der Tanks zwar noch nicht vorliege, aber die Absichtserklärung bereits schriftlich erteilt worden sei. Nach dem in Kürze erwarteten Antrag folgt dann das deponierechtliche Plangenehmigungsverfahren, an dem auch die Stadt Ochtrup und der Kreis Steinfurt beteiligt werden. Dabei wird eine optimale Lösung für die Sicherheit angestrebt.

Für die letztmalige Reinigung der alten Sickerwassertanks müssen die Tanks nicht mehr betreten werden. Zudem war in einem Fachgespräch mit der örtlichen Feuerwehr bereits Mitte Juli von der Bezirksregegierung klar gestellt worden, dass im Fall eines – hoffentlich nie wieder eintretenden - Unfalls bei künftigen Revisionsarbeiten die Rettungspflicht verunfallter Personen aus dem Tank ausschließlich bei der beauftragten Reinigungsfirma liegt. Die Feuerwehr tritt erst außerhalb des Tanks in Aktion, um Unfallopfer für den weiteren Transport zu übernehmen.

03.09.2008

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