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Bezirksregierung Münster genehmigt Westarp-Erweiterung in Beckum

Walter Westarp erhält die Genehmigung aus den Händen von Sabina Schwarzwald und Guido Frye von der Bezirksregierung Münster im Beisein von Architekt Thomas Schlinkmann

Walter Westarp (rechts) erhält die Genehmigung aus den Händen von Sabina Schwarzwald und Guido Frye (2.v.r.) von der Bezirksregierung Münster im Beisein von Architekt Thomas Schlinkmann

Münster/Beckum. Vertreter des Dezernates für Abfallwirtschaft der Bezirksregierung Münster haben heute (2. Dezember) in Beckum den Genehmigungsbescheid für die Erweiterung der Firma Westarp an den Betreiber, Walter Westarp, übergeben.

Mit der Genehmigung kann jetzt auf einem Gelände, auf dem Eisen- und Nichteisenschrott gelagert werden soll, eine flüssigkeitsdichte Bodenplatte eingebaut werden. Somit ist sichergestellt, dass keine Schadstoffe in den Boden und ins Grundwasser gelangen können. Grundlage für die Genehmigung durch die Bezirksregierung Münster waren das Bundesimmisionsschutzgesetz sowie die Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (VAwS).

"Altes Eisen, Lumpen, Knochen und Papier, der Lumpenmann ist hier", so zog die Familie Westarp schon vor 100 Jahren mit dem Pferdefuhrwerk los und sammelte Alteisen und Altpapier. Schon damals wurde neudeutsch "recycelt", was keine Wiederverwendung in den Haushalten fand. Eisenschrott ist heute wie damals weltweit ein begehrter Rohstoff der Stahlindustrie.

Westarp früher mit Pferdefuhrwerk
Bild (Westarp früher mit Pferdefuhrwerk)
ist leider nicht ihn besserer Qualität
vorhanden

In der Nachkriegszeit wurde die Firma Westarp in Aschaffenburg gegründet. In Beckum gab es ab 1956 eine Zweigstelle an der Zementstraße, die allerdings schnell zu klein wurde, sodass die Firma im Jahr 1966 eine neue und größere Niederlassung am Beckumer Nordring bezog. Als auch dort der Platz nicht mehr ausreichte, zog man schließlich 1975 an den bis heute genutzten Standort in die Nähe des Beckumer Güterbahnhofs. Das dortige Betriebsgelände wurde 1977 mit einer Jahrestonnage an Schrott in Höhe von 2000 Tonnen von der Stadt Beckum genehmigt. Im Laufe der Jahre wurde die Gesamtlagerkapazität an Eisen- und Nichteisenschrott schrittweise auf 10200 Tonnen erweitert.

Mit der Genehmigung ist sichergestellt, dass Westarp auch zukünftig einen vorzeigbaren Verwertungsbetrieb nach dem neuesten Stand der Technik hat.

02.12.2008

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