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Arbeit am Luftreinhalteplan Ruhrgebiet geht voran

Münster. Die Arbeiten am Luftreinhalteplan für Teile des Ruhrgebietes gehen voran. Unter der Leitung der Bezirksregierung Münster trafen sich gestern (29. November 2007) unter anderem die Fachleute von Kommunen, Kammern, Straßenverkehrsbehörden, Verkehrsverbänden und des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (LANUV NRW) zur dritten Projektgruppensitzung.

Für die Erarbeitung eines gemeinsamen Luftreinhalteplanes für die Ruhrgebietsstädte Bottrop, Gladbeck, Herten, Gelsenkirchen, Recklinghausen und Castrop-Rauxel wurden im Rathaus der Stadt Castrop-Rauxel die bisherigen Ergebnisse zur Verbesserung der Umweltsituation ausgetauscht.

Die Notwendigkeit eines Luftreinhalteplanes wurde aufgrund der erheblichen Überschreitungen der zulässigen Belastungen an Messstationen in Bottrop und Gelsenkirchen sowie prognostizierten erhöhten Belastungen in weiteren Bereichen immer deutlicher. Sowohl die Kommunen als auch die Kammern haben konstruktive Verbesserungsvorschläge vorgelegt. Aufgrund der Basisdaten aus der Vergangenheit und den aktuellen Belastungsdaten soll nunmehr bis Ende 2007 ein erster Entwurf für einen Luftreinhalteplan gefertigt und mit den betroffenen Kommunen und Organisationen abgestimmt werden.

Auch die Öffentlichkeit soll durch Ankündigung und Auslegung des Planentwurfes beteiligt werden. Ein nächstes Treffen der Projektgruppe ist für Mitte Januar 2008 anberaumt. Ziel ist es, den Luftreinhalteplan Mitte 2008 in Kraft treten zu lassen.

30.11.2007

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