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Anerkennungsurkunde für Stiftung Krebsberatung Münsterland überreicht
Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven überreicht Prof. Dr. Olaf H. Arlinghaus als Vertreter der Stiftung die Anerkennungsurkunde
Münster. Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven hat heute (30. Juli) die Anerkennungsurkunde für die Stiftung Krebsberatung Münsterland an die Stifter, den Förderverein Krebsberatung Münsterland, übergeben.
Dabei lobte Twenhöven besonders das Engagement der Stiftung für ein weiteres Pilotprojekt, bei dem Kinder, deren Eltern an Krebs erkrankt sind, unterstützt werden. Wenn es den Eltern durch eine Chemotherapie schlecht geht und sie nicht die Kraft haben den Alltag wie gewohnt zu gestalten, leiden auch die Kinder. Sie brauchen Hilfe, um mit der neuen Situation klar zu kommen. Eine Kinder- und Jugendtherapeutin bei der Krebsberatung Münsterland bietet in dieser Situation altersgerechte und qualifizierte Hilfe an.
Ziel der Stiftung ist es, die Krebsberatung im Münsterland zu fördern und langfristig zu sichern. Die psychosoziale Beratung und Begleitung krebskranker Menschen und deren Angehörigen ist der Stiftung besonders wichtig. Die Öffentlichkeit über die Entstehung von Krebserkrankungen und über Therapiemöglichkeiten aufzuklären sowie Hilfsangebote für den Umgang mit der Erkrankung im Alltag aufzuzeigen, sind die zentralen Anliegen. Dabei sollen Selbsthilfeangebote ausgebaut und die Arbeit von Krankenhäusern und Beratungsstellen im Münsterland weiterhin vernetzt werden.
Die Stiftung ist mit einem Anfangsvermögen von 100.000 Euro ausgestattet. Diese Summe muss in vollem Umfang erhalten bleiben. Das Vermögen der Stiftung kann durch Zustiftungen oder Spenden erhöht werden.
Die Stiftung Krebsberatung Münsterland ist die 152. Stiftung in Münster. Im Regierungsbezirk Münster gibt es jetzt 393. Stiftungen.
30.07.2007

