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Digitalfunk für den Regierungsbezirk Münster
Stephan Kruthoff vom Institut der Feuerwehr in Münster erklärt die neue Digitaltechnik.
Münster. Die Bezirksregierung Münster hat heute (27. November) alle Kommunen und Hilfsorganisationen über die Einführung des Digitalfunks in der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr im Regierungsbezirk Münster informiert.
Die Funknetzplanung sowie das taktische Betriebskonzept wurden ebenso thematisiert wie die Auswahl der Antennenstandorte, die konzeptionelle Anbindung der Leitstellen und die Schulungskonzepte. An bereits mit Digitalfunk ausgestatten Feuerwehrfahrzeugen wurde die neue Technik praktisch vorgeführt. Im Regierungsbezirk Münster wird der Digitalfunk bis 2010 flächendeckend eingesetzt.
In verschiedenen Arbeitsgruppen und in enger Zusammenarbeit mit den Kreisen und Kommunen koordiniert die Bezirksregierung Münster die Einführung des Digitalfunks im Bezirk.
Die derzeitigen Funksysteme beruhen auf analoger Funktechnik. Wichtige operativ-taktische Anforderungen sind nur mit moderner Digitaltechnik zu erfüllen. Darum wird ein bundesweit einheitliches Sprech- und Datenfunksystem für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) installiert. Das entstehende behördenübergreifende Digitalfunknetz wird die Kommunikation aller Einheiten im täglichen Geschehen sowie in Krisen- und Notfällen deutschlandweit sicherstellen.
28.11.2007

