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Europas Kultur- und Fußballmetropole 2010: Ruhr.2010 und Schalke wollen UEFA-Cup-Finale

Gemeinsam zum Doppelpass

Ruhr.2010-Geschäftsführer Fritz Pleitgen, Schalke-Geschäftsführer Peter Peters, Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek und Gelsenkirchens Stadtdirektor Michael von der Mühlen im Stadion

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Münster/Gelsenkirchen "Das Land NRW und Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers unterstützen Schalke 04 bei der Bewerbung um den Austragungsort für das UEFA-Cup-Finale im Kulturhauptstadtjahr 2010. Sie haben zugesagt, alles Erforderliche zu tun, um das Endspiel 2010 nach Gelsenkirchen zu holen", versicherte Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek zum Startschuss der Bewerbungskampagne. Das Fußball-Großereignis und die Veranstaltungen zur Kulturhauptstadt sollen 2010 einen gemeinsamen sportlich-kulturellen Höhepunkt im Ruhrgebiet bilden.

"Wenn in drei Jahren das gesamte Ruhrgebiet als Kulturhauptstadt im Fokus Europas steht, dann ist das eine einmalige Gelegenheit für die Region, sich der Weltöffentlichkeit als offene, moderne Metropole zu präsentieren", sagte Paziorek. "Der Sport ist ohne Zweifel ein enorm wichtiger kultureller Bestandteil. Und wenn wir von Sport sprechen, ist natürlich der Fußball als Sportart Nr. 1 das wichtigste Aushängeschild der Region. Nirgendwo in Deutschland gibt es eine vergleichbare Dichte an Bundesligaclubs, eine ähnliche Fußballbegeisterung wie hier im Ruhrgebiet!"

Der Regierungspräsident hält es daher für folgerichtig und für eine exzellente Entscheidung, dass sich die europäische Kulturhauptstadt Ruhr.2010 um das europäische Pokalfinale bewirbt: "In 2010 gibt es keinen passenderen Austragungsort als das Ruhrgebiet - die Kultur- und Fußballmetropole Europas 2010!"

Paziorek weiter: "In der Region herrscht eine mitreißende Aufbruchsstimmung: Dieses großartige Event wird dazu beitragen, den Imagewandel des Ruhrgebietes hin zu einer dynamischen, innovativen und lebenswerten Wirtschaftsregion weiter voranzutreiben und eine Allianz schmieden aus Sport, Kultur, Wirtschaft und Politik. Und davon wird das ganze Land profitieren.

Die Aufbruchstimmung, die im Ruhrgebiet zu spüren ist, soll der Welt vermittelt werden - der Fußball ist ein fantastischer Mittler für diese Botschaft, das hat uns auf beeindruckende Weise die WM 2006 gezeigt.

Wir möchten diese gute Stimmung nutzen, um der Welt zu zeigen, Ruhrgebiet steht nicht mehr für Kohle und Stahl, graue Zechen und rauchende Schlote - diese Zeiten sind vorbei. Ruhrgebiet steht für Veränderungsbereitschaft, Dynamik und Innovation, Zukunftschancen, neue Technologien und nicht zu vergessen: Freude am Leben.

Das beste Argument ist die Begeisterungsfähigkeit der Region für den Fußball, die Weltoffenheit der Menschen, die große Freude auf ein solches sportliches Top-Ereignis.

Drei Verkehrsflughäfen in Nähe des Austragungsortes mit hervorragender Infrastruktur garantieren einen reibungslosen Transport der Mannschaften und der Fans, wie schon die Campions League 2004 bewiesen hat: Da sind der Internationale Verkehrsflughafen FMO Münster-Osnabrück ohne Nachtflugverbote und der Flughafen Paderborn-Lippstadt, der bei Bedarf ebenfalls rund um die Uhr betriebsbereit ist. Durch eine geschickte Verteilung der anfliegenden Maschinen auf die verschiedenen Flugplätze lässt sich vermeiden, dass potentiell konfliktträchtige Fans aufeinandertreffen - ein wichtiger Sicherheitsaspekt. Darüber hinaus stehen für Businessjets in der Nähe des Stadions gleich mehrere Flugplätze zur Verfügung. Alle Flughäfen sind ohne Umwege und Verzögerungen leicht und schnell mit Bussen über ein gut ausgebautes Autobahnnetz erreichbar."

27.09.2007

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