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Münster jetzt auch in klein- Ausstellung in der Bezirksregierung

Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven besichtigt das Münstermodell gemeinsam mit Architekt Stefan Rethfeld (rechts) und Jan Rinke (links)
Münster. Die Architektur der Stadt Münster fünfhundertfach verkleinert anhand aktueller Luftbilder sowie Kataster- und Bauplänen in einem Modell darzustellen, dieses Ziel verfolgt der im Mai 2006 gegründete gemeinnützige Verein Münster Modell e.V., dessen Projekt in einer Ausstellung vom 23. Januar bis 30. März 2007 im Foyer der Bezirksregierung Münster gezeigt wird. Das Modell umfasst die gesamte Innenstadt bis hin zum Umgehungsstraßenring, also vom Mühlenhof bis zum Zentrum Nord und vom Leonardo-Campus bis zum Hafen. Nach der jüngsten Station im ehemaligen Ausstellungssaal des Archäologiemuseums an der Rothenburg soll der neue Ort im gläsernen Foyer der Bezirksregierung den öffentlichen Aspekt des Projektes betonen. Passanten, Studenten, Marktbesucher und Touristen als auch Fachpublikum können des Modell täglich in dem großen Schaufenster erleben und studieren.
Für den Bau des Münster Modells werden gleichzeitig verschiedene Modelbauwerkstätten beauftragt, die das Modell Platte für Platte erstellen. Dafür wurde das Gebiet in 64 Quadrate geteilt und wird nach Fertigstellung eine Gesamtfläche von acht mal acht Metern umfassen.
Hochmoderne Technologie wie auch Handwerksarbeit werden nach Detailerfordernissen des jeweiligen Teilbereichs zum Einsatz kommen. Das derzeitige Modell setzt sich aus 16 je ein Quadratmeter großen Platten zusammen, die jeweils einen Ausschnitt als Luftbild zeigen. In den kommenden Monaten und Jahren sollen Luftbild für Luftbild durch ein Holzmodell im Maßstab 1:500 ersetzt werden. Zwei Quadrate, die den Bereich Überwasser und Aegidii abbilden, sind bereits realisiert. Vier weitere Platten mit der Domplatte, der Ludgeristraße, Uppenberg und dem Schloss sollen im März 2007 fertig gestellt sein. Die Projektidee hatten verschiedene Partner, das Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung, der Bund Deutscher Architekten (BDA), der Bund Deutscher Baumeister (BDB) sowie weitere engagierte Institutionen, Unternehmen und Einzelpersonen. Das Münster Modell soll sich zukünftig in der Entwicklung der Stadt etablieren. Für Politik und Verwaltung soll es als dreidimensionale Gesprächs- und Entscheidungsvorlage dienen, um zu prüfen, wie sich wichtige Bauprojekte in die Fläche einfügen.
23.01.2007

