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Luftreinhalteplan Ruhrgebiet-Mitte soll bis zum Frühjahr 2008 vorliegen
Der geplante Luftreinhalteplan Ruhrgebiet-Mitte soll sich nahtlos an die Luftreinhaltepläne Ruhrgebiet-West und Ruhrgebiet-Ost anfügen. Sie sollen ein Gesamtwerk ergeben, der die gleiche Zielsetzung und Gliederung hat.
Das Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (LANUV) informierte über aktuelle Messergebnisse. In Bottrop (Petersstraße) und Gelsenkirchen (Kurt-Schumacher-Straße) sind bereits jetzt die Grenzwerte für Feinstaub erreicht. Die erforderlichen Aktionspläne für die beiden Städte sollen in den Luftreinhalteplan eingebettet werden.
Luftverschmutzungen machen nicht an Stadtgrenzen halt. Daher wird es nur einen übergreifenden Luftreinhalteplan Ruhrgebiet-Mitte geben. In diesem Plan werden Vorschläge enthalten sein, um Immissionen zu verringern. In besonders stark betroffenen Bereichen können Verkehrsbeschränkungen in Form von Umweltzonen vorgegeben werden.
Die Bezirksregierung Münster und das LANUV werden bis zum Herbst dieses Jahres alle Messdaten aus den einzelnen Städten und die Daten aus Verkehrszählungen auswerten und daraus eine Gesamtbelastungskarte fertigen. Danach erfolgt eine Ursachenanalyse, die gemeinsam mit den betroffenen Städten bewertet wird und zu Konsequenzen führt, die in den Plan einfließen.
Bis zum Frühjahr 2008 will die Bezirksregierung Münster den Entwurf des Luftreinhalteplans Ruhrgebiet-Mitte den Räten der betroffenen Städte vorstellen und mit ihnen abstimmen. Vor Inkrafttreten wird der Plan der Öffentlichkeit vorgestellt und in den betroffenen Städten öffentlich ausgelegt, damit sich die Bürger informieren und Anregungen beisteuern können.
Mit dem Luftreinhalteplan soll den Bürgern der Ruhrgebiets-Städte mehr Lebensqualität geboten werden.
Die nächste Projektgruppensitzung wird am 29. November 2007 in Castrop-Rauxel stattfinden.
22.08.2007

