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Regierungspräsident beim Spatenstich für K 1n am FMO

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Regierungspräsident beim Spatenstich für K 1n am FMO (Bild: Kreis Steinfurt)

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Münster/Greven. "Der Bau der K 1n bildet den wesentlichen Baustein zur äußeren Erschließung des Airport-Parks und dessen zentrale Anbindung an die überörtlichen, regionalen und überregionalen Verkehrswege", betonte Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek beim heutigen (20. Dezember) ersten Spatenstich am Flughafen Münster-Osnabrück (FMO). Die neue Straße verhelfe dem FMO, als bedeutendem Wirtschaftsfaktor für die Region, zu einem direkten Autobahnanschluss und verbessere dadurch insgesamt den Standort. Paziorek teilt die Einschätzung aus Politik und Wirtschaft, dass mit dem Bau der K 1n die erwartete und prognostizierte Ansiedlung arbeitsplatzintensiver Betriebe nicht nur angeschoben, sondern mittelfristig auch tatsächlich realisiert werden kann.

Gemeinsam mit dem Landesverkehrsministerium ist es der Bezirksregierung Münster gelungen, die Förderung für die K 1n in das Jahr 2007 vorzuziehen. Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek überreichte den Förderbescheid über 6,8 Millionen an Landrat Thomas Kubendorff.

Die neue Straße wird über zwei Kilometer den Airportpark erschließen und bindet diesen an das überregionale Straßennetz an. Der Verkehr zum Flughafen wird entlastet und die Verkehrssicherheit erhöht. Im Gewerbegebiet werden neue Arbeitsplätze entstehen. Die Wirtschaftskraft in der Region wird gestärkt. Der Neubau der Kreisstraße ist Bestandteil der Regionalplanung und fügt sich in das Luftverkehrskonzept 2010 des Landes Nordrhein-Westfalen und das Flughafenkonzept der Bundesregierung ein.

Die ersten Pläne für den Neubau dieser Straße lagen von Mitte April bis Mitte Mai 2004 in Greven, Saerbeck, Horstmar und Altenberge zur Einsicht aus. Einwendungen wurden von 20 Privatpersonen, einer Bürgerinitiative und Naturschutzvereinen erhoben. Im September 2006 wurde der überarbeitete Plan mit anders konfigurierten Anschlussstellen und einem zusätzlichen Radweg den Betroffenen erneut vorgelegt. Wegen des zu schützenden Eltingmühlenbachs wurde auch die Entwässerung der Straße geändert. Die Auswirkungen auf das Naturschutzgebiet und die dort lebenden Pflanzen und Tiere wurden dargestellt. Nach dem Erörterungstermin Mitte Dezember 2006 gab es eine erneute Planänderung, zu der im Juli 2007 neu oder anders Betroffene beteiligt wurden. In der Planfeststellung hat die Bezirksregierung Münster besonderen Wert auf den Schutz der Lebensräume für Fledermäuse, den Kammmolch und den Kiebitz gelegt und ebenso auf die umweltverträgliche Straßenentwässerung für das Flora-Fauna-Habitat-Gebiet Eltingmühlenbach mit Hilfe von Versickerungsmulden geachtet. Besondere Anpflanzungen schirmen die Flugrouten der Fledermäuse ab und bieten ihnen in einem Fichtenwald an der Autobahn ein Rückzugsgebiet. Für den Kiebitz ist auf einem Gelände in Ladbergen eine weitere Lebensstätte geplant.

20.12.2007

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