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Erfolgreiche Kontrolle der Lagerung von Silvesterknallern

Münster/Coesfeld/Recklinghausen. Die staatlichen Ämter für Arbeitsschutz in Recklinghausen und Coesfeld, die seit dem Jahreswechsel der Bezirksregierung Münster angehören, haben in der Zeit vom 28. bis 30. Dezember 2006 überprüft, wo und wie Händler pyrotechnische Gegenstände lagern und verkaufen und ob sie sicher sind.

Wie verheerend außer Kontrolle geratene Knallkörper wirken können, weiß man spätestens seit Mai 2000, als im niederländischen Enschede eine Feuerwerkskörper-fabrik mitten in einem Wohngebiet explodierte. Seitdem schauen die Ämter für Arbeitsschutz noch genauer hin als vorher. Die Recklinghäuser Behörde schickte drei Außendienst-Teams, die Coesfelder Behörde fünf Mitarbeiter zur Überprüfung von insgesamt 227 Betrieben in ihren Aufsichtsbezirken auf den Weg, um zu prüfen, ob die Silvesterknaller richtig gelagert sind und nur an die Personen verkauft werden, die diese auch erwerben durften. Im Gegensatz zu früheren Jahren wurden kaum Knaller gefunden, die illegal aus dem Ausland importiert waren und den deutschen Sicherheitsvorschriften nicht entsprachen. Auch bei in vergangenen Jahren auffälligen Betrieben wurden kaum noch Mängel festgestellt. Die Überprüfungen der letzten Jahre und die breit angelegte Aufklärungsarbeit waren offensichtlich erfolgreich. Trotzdem wurden noch insgesamt neun Straftatbestände und 54 Ordnungswidrigkeiten festgestellt. Zudem wurden 42 mündliche Verwarnungen ausgesprochen. Hauptmängelpunkte waren die falsche Lagerung der Knaller und die unerlaubte Abgabe an Jugendliche. Im schlimmsten Fall wurde ein Lager im Recklinghäuser Aufsichtsbezirk gefunden, in dem dreieinhalb Tonnen anstatt der erlaubten einen Tonne Feuerwerkskörper gelagert wurden.

10.01.2007

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