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Bezirksregierung Münster fördert Baudenkmalpflege mit rund 950.000 Euro
Krameramtshaus in Münster
Münster. Die Bezirksregierung Münster stellt in diesem Jahr für den Denkmalschutz rund 950.000 Euro bereit. Mit diesen Mitteln soll der Erhalt des historischen Erbes des Münsterlandes und des nördlichen Ruhrgebietes unterstützt werden.
Insgesamt werden von der Bezirksregierung 39 kommunale, private und kirchliche Baudenkmäler gefördert.
Im Bereich der privaten und kirchlichen Denkmalpflege werden 24 Projekte mit fast 315.000 Euro unterstützt. So werden unter anderem der Gewölbekeller von Haus Keppelborg in Heek mit 20.000 Euro und das Bürgerhaus Friedhof 34 in Steinfurt mit 15.000 Euro saniert. Die Sandsteinfassade am Longinusturm in Nottuln soll mit Hilfe von Landesmitteln in Höhe von 15.000 Euro restauriert, das Bürgerhaus Hahnenhook in Legden mit 30.000 Euro instand gesetzt werden. Die Innensanierung der Pfarrkirche St. Georg in Hopsten mit 20.000 Euro steht ebenso auf dem Plan wie die Turmsanierung der Dreifaltigkeitskirche in Gelsenkirchen Buer–Erle mit 25.000 Euro.
Im kommunalen Denkmalpflegebereich fördert die Bezirksregierung Münster den Erhalt von 15 Baudenkmälern mit gut 634.000 Euro. Zu den Großprojekten gehört beispielsweise der Aulatrakt des Grillo-Gymnasiums in Gelsenkirchen, der mit 221.000 Euro Landesgeldern saniert werden soll. Für die Restaurierung des Krameramtshauses in Münster sind 21.000 Euro vorgesehen. Die Sanierung und Umnutzung des Hauses Busbas in Tecklenburg zu einem Gemeinschaftshaus schlägt mit 42.000 Euro Fördergeldern zu Buche. Die Sicherung und Restaurierung der denkmalgeschützten jüdischen Friedhöfe in Billerbeck und Drensteinfurt soll mit 29.000 Euro erfolgen. Die Restaurierung der Fenster und Treppenanlage am Alten Rathaus in Ahlen lässt sich das Land 24.000 Euro kosten.
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08.03.2007

