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Neuer Ausschuss für Jugendarbeitsschutz bei der Bezirksregierung Münster

Münster. Mehr Sicherheit und besserer Gesundheitsschutz bei der Arbeit für Jugendliche ist das Anliegen des neu gegründeten Ausschusses für Jugendarbeitsschutz. Er übernimmt die Arbeit der früheren Ausschüsse bei den ehemaligen Staatlichen Ämtern für Arbeitsschutz Coesfeld und Recklinghausen, die seit Jahresbeginn in die Bezirksregierung Münster integriert worden sind.

Der neue Ausschuss ist für den gesamten Regierungsbezirk zuständig und soll die Bezirksregierung Münster in Fragen des Jugendarbeitsschutzes beraten. Die ehrenamtlichen Mitglieder kümmern sich beispielsweise darum, allergische Reaktionen der Berufseinsteiger beim Umgang mit Arbeitsstoffen aus den Bereichen Holz, Lebensmittel oder in pflegerischen Berufen rechtzeitig zu erkennen und zu berücksichtigen. Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit bildet die Problematik rund um die Beschäftigung von Kindern bei Ferienjobs.

Vorsitzender des Ausschusses ist Rolf Hannemann vom DGB, Region Münsterland, und sein Stellvertreter ist Peter Müller, Sicherheitsfachkraft bei der Firma Rheinzink in Datteln. Die Geschäftsführung des Ausschusses liegt beim Arbeitsschutzdezernat der Bezirksregierung Münster.

Außerdem gehören dem Ausschuss Vertreter der Arbeitgeber, der Gewerkschaften, des Jugendringes eines Jugend- und Gesundheitsamtes, ein Arzt und ein Lehrer eines Berufskollegs an.

07.09.2007

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