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Konflikte bearbeiten - Mobbing verhindern

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Reinhard Aldejohann (links), Dr. Kordula Piontkowski (Mitte) und Alfred Josefs (rechts) stellen die neue Broschüre vor.

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Münster. Was tun gegen Mobbing? Eine neue Broschüre der Bezirksregierung Münster gibt Antwort und Hilfe. Im Gegensatz zu den zahlreichen allgemeingültigen Ratgebern richtet sie sich jedoch speziell an Lehrer, Schulleiter und Schulaufsicht. Es geht um Mobbing am Arbeitsplatz Schule. Denn Mobbing ist nicht nur ein Problem unter Schülern. Auch Lehrer sind von Mobbing betroffen. Mobbing kann Lehrer krank machen. Und Mobbing hat oft weitreichende und tragische Folgen. Nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für das gesamte System Schule.

Die Schulabteilung der Bezirksregierung Münster hat deshalb gemeinsam mit der BAD Gesundheitsfürsorge und Sicherheitstechnik, Personalräten, Schwerbehindertenvertretern und der Landesunfallkasse NRW den 56-seitigen Ratgeber mit dem Titel "Konflikte bearbeiten - Mobbing verhindern - Auf dem Weg zum gesunden Arbeitsplatz Schule" " entwickelt.

Am Arbeitsplatz Schule treffen viele unterschiedliche Interessen aufeinander, woraus häufig Auseinandersetzungen entstehen. Werden diese Konflikte nicht aufgearbeitet, können sie in Mobbing enden. Das erschwert die Arbeit oder macht sie sogar unmöglich. Lehrer sind heute immer größeren Herausforderungen, ausgesetzt - was zusätzliches innerschulisches Konfliktpotential birgt.

Nur gesunde Lehrer sind ihren vielfältigen Aufgaben gewachsen. Der Ratgeber will helfen, ausufernden Konflikten und Mobbing vorzubeugen. Den Betroffenen werden konkrete Wege gezeigt, wie sie Konflikte lösen, deren Eskalation verhindern und zum Beispiel Verleumdungen, Demütigungen und Drohungen begegnen können. Gutes Konfliktmanagement und der Wille zum aktiven Umgang mit Meinungsverschiedenheiten stehen dabei im Vordergrund. Das kann man lernen. Die Broschüre wendet sich deshalb auch an die Verantwortlichen in der Lehrerausbildung und –fortbildung.

Schulabteilungsleiter Reinhard Aldejohann hat die Ratgeber-Broschüre am Donnerstag gemeinsam mit Schuldezernent Alfred Josefs, zuständig für Arbeits- und Gesundheitsschutz, der Arbeitsmedizinerin Dr. Kordula Piontkowski (BAD GmbH) und Annette Michler-Hanneken (Landesunfallkasse) der Presse vorgestellt. "Konflikte bearbeiten – Mobbing verhindern" ist im Internet unter www.brms.nrw.de/service/Download_Publikationen abrufbar. (ISBN 978-3-00-023382-1).

Die Beratungshotline der BAD Gesundheit und Sicherheitstechnik GmbH ist unter der Telefonnummer 0800/439258 (dienstags und donnerstags 14 bis 18 Uhr) zu erreichen.

Konflikte Bearbeiten - Mobbing verhindern (Pressegespräch vom 06.12.2007) (PDF 534 KB)

Konflikte Bearbeiten - Mobbing verhindern (PDF 1,94 MB)

06.12.2007

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