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"Wir machen es - machen es jetzt"

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Münster. Eine dynamische Maus prangte als Symbol auf der Einladung zum ersten Forum der Bezirksregierung Münster "we.do.IT", einer Veranstaltung von und für die Fachinformatiker-Auszubildenden im Dezernat 14.3. Zehn Vorträge zu Themen aus der Informations- und Kommunikationstechnologie standen im Mittelpunkt des Forums und gewährten Einblick in die verschiedenen IT-Bereiche. Sie dienten gleichzeitig dem Wissenstransfer zwischen den Auszubildenden der verschiedenen Lehrjahre und Standorte und wurden ergänzt von einem Gastvortrag von Martin Wedig über IT-Sicherheit im gemeinsamen Gebietsrechenzentrum Münster. Die Idee für die Veranstaltung stammte ursprünglich von den beiden ehemaligen Staatlichen Umweltschutzämtern in Herten und Münster, die schon länger solche IT-Foren organisiert haben und seit Anfang 2007 in die Bezirksregierung integriert worden sind.

In den Vorträgen der Auszubildenden wurde deutlich, wie vielseitig und qualifiziert die Ausbildung in der Bezirksregierung Münster ist. Seit zehn Jahren bildet die Behörde Fachinformatiker "Systemintegration" aus und die Ausbilder verweisen mit Stolz darauf, dass ihre Schützlinge bei den Abschlussprüfungen erstklassige und herausragende Ergebnisse erzielt haben. Die elf jungen Kollegen werden durch insgesamt 34 Mitarbeiter ausgebildet, damit hat das Dezernat 14.3 eine überaus hohe Ausbildungsquote.

Das hohe Engagement von Ausbildern und Auszubildenden unterstrich auch Personaldezernent Wolfgang Weber in seiner Begrüßungsrede zu Beginn des Forums.

Drei der jungen Leute haben in den letzten Tagen noch an ihren Abschlussarbeiten gearbeitet und sich parallel auf ihre Vorträge vorbereitet. Ihnen brachte er jetzt eine gute Nachricht und ein verbindliches Angebot mit: Das Land hat kurzfristig zugestimmt, dass alle drei befristet für ein Jahr zu 75 Prozent übernommen werden können. Da die Bezirksregierung über den eigenen Bedarf und den der Landesregierung hinaus ausbildet, waren die Bewerber ursprünglich darauf hingewiesen worden, dass eine Übernahme nach der Ausbildung nicht möglich sein würde. Da der Beruf des Fachinformatikers jedoch als zukunftsträchtiges Betätigungsfeld mit blendenden Berufsaussichten gilt, müssen sich die Absolventen aber mittelfristig nicht allzu große Sorgen über ihre berufliche Zukunft machen. Jetzt haben sie ein Jahr länger Zeit, sich für den Markt zu qualifizieren.

Weber betonte, wie wichtig angesichts des befürchteten Fachkräftemangels in naher Zukunft ein weitsichtiges Handeln sei: "Das Land müsste eigentlich über den jetzigen Bedarf hinaus einstellen, sonst wird es schon in wenigen Jahren große Engpässe geben."

Die Bezirksregierung Münster bildet zurzeit insgesamt 28 junge Frauen und Männer aus: Neben den elf Fachinformatikern, fünf Chemielaboranten, sieben Vermessungstechniker, einen Mediengestalter, drei Köchinnen und eine Verwaltungsfachkraft.

04.05.2007

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