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Bezirksregierung Münster genehmigt Haushaltssicherungskonzept des Kreises Recklinghausen

Münster / Recklinghausen. Die Bezirksregierung Münster hat das Haushaltssicherungskonzept des Kreises Recklinghausen für das Jahr 2007 unter Auflagen genehmigt.

Der Kreis Recklinghausen hat für 2007 einen unausgeglichenen Haushalt verabschiedet. Die Ausgaben des Verwaltungshaushaltes sollen danach um 5,74 Prozent auf 474,3 Millionen Euro steigen. Das Volumen des Vermögenshaushaltes beträgt 79,1 Millionen Euro und liegt damit 51,65 Prozent höher als im Vorjahr. Im diesjährigen Haushalt fehlen 25,6 Millionen. Davon stammen 4,9 Millionen Euro noch aus der Jahresrechnung 2005. Das Defizit ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass der Kreis Recklinghausen die kreisangehörigen Städte entlasten und die Kreisumlage um 8,01 Prozentpunkte auf 44,61 Prozent senken will.

In dem Haushaltssicherungskonzept legt der Kreis fest, durch welche Maßnahmen und bis zu welchem Zeitpunkt er den Haushalt wieder ausgleichen will. Nach den derzeitigen Planungen soll der Haushalt bereits im Jahre 2008 wieder ausgeglichen sein. Die bis dahin aufgelaufenen Fehlbeträge sollen bis 2011 abgebaut werden. Recklinghausen will das Ziel durch Einsparungen im Kreishaushalt erreichen; die Kreisumlage soll nicht erhöht werden. Der Kreis Recklinghausen muss deshalb seine bisherigen Konsolidierungsbemühungen intensivieren und auch auf nicht zwingend erforderliche Leistungen oder Standards verzichten.

Wie in den Vorjahren enthält auch der Kreishaushalt 2007 einige Risiken, die vor allem in der katastrophalen Finanzlage der kreisangehörigen Städte begründet sind. So sind Einnahmen zum Teil eher optimistisch berechnet und Ausgaben zumeist sehr knapp kalkuliert worden.

02.03.2007

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