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Bezirksregierung hat keine Bedenken gegen den Haushalt 2007 des Kreises Borken

Münster/Borken. Die Bezirksregierung Münster hat den Haushalt des Kreises Borken geprüft und keine kommunalaufsichtlichen Bedenken. Er sieht Erträge in Höhe von 349,4 Millionen Euro und Aufwendungen in Höhe von 352,3 Millionen Euro vor. Zwar wird der Haushalt im Jahr 2007 mit einem Defizit von knapp 2,9 Millionen Euro geplant, dieses kann jedoch durch die Ausgleichsrücklage, einem Bestandteil des Eigenkapitals, ausgeglichen werden.

Die Haushaltssatzung des Kreises Borken setzt fest, dass die allgemeine Kreisumlage, die von allen kreisangehörigen Kommunen zu tragen ist, um 1,7 Prozent auf 35,3 Prozent gesenkt wird. Auch die Jugendamtsumlage für Gemeinden ohne eigenes Jugendamt konnte um 0,7 Prozent auf 16,9 Prozent reduziert werden.

Der Kreis plant in diesem Haushaltsjahr Investitionen in einem Umfang von circa 14,6 Millionen Euro. Der Schwerpunkt liegt hier im Bereich des Schul- und Straßenbaus und der Rekultivierung der Deponien im Kreisgebiet. Eine Kreditneuaufnahme ist für die Investitionen nicht vorgesehen.

Mit der am 18. Januar 2007 vom Kreistag Borken beschlossenen Satzung wurde der Haushalt für den Kreis Borken zum zweiten Mal nach den Regeln des Neuen Kommunalen Finanzmanagements (NKF) festgelegt. Es bestimmt, dass kommunale Haushalte künftig auf der Grundlage der kaufmännischen doppelten Buchführung aufgestellt werden und soll mehr Wirtschaftlichkeit und Transparenz gewährleisten.

01.03.2007

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