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"Israelstiftung in Deutschland" will die Beziehungen zu Israel pflegen

Regierungspräsident Dr. Joerg Twenhoeven übergibt staatliche Anerkennungsurkunde

Bildunterschrift:
Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven (links) übergibt im Beisein des ehemaligen israelischen Botschafters in Berlin Avi Primor (2. von links) die Anerkennungsurkunde für die Israelstiftung an (von links nach rechts) Dr. Michael Bertrams, Dr. Rolf Krumsiek, Renate Lebherz, Karl-Heinz Volkert, Günter Schulze Blasum und Harald Nettesheim.

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Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven übergibt staatliche Anerkennungsurkunde
Vorstand und Kuratorium prominent besetzt
Preise für private Initiativen ausgelobt

Münster. "Mut, Engagement und Weitblick sind Voraussetzungen, um besondere Beziehungen zu Israel zu pflegen, aufzunehmen und durch Kontinuität zu sichern." Alle zwei Jahre will die bundesweit tätige "Israelstiftung in Deutschland", der Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven heute (26. Januar) in Münster die staatliche Anerkennung aussprach, einen Preis vergeben an Menschen, die diesen Satz aus der Stiftungs-Präambel mit Leben füllen. Im Stiftungsvorstand sind die Münsteraner Karl-Heinz Volkert und Renate Lebherz vertreten; dem Kuratorium gehören unter anderem Dr. Rolf Krumsiek, Prof. Dr. Jutta Limbach, Hans Koschnick, Dr. Michael Bertrams, Iris Berben, Dr. Rolf Gerlach, Günter Schulze Blasum, Prof. Dr. Georg Milbradt, Hildegard Müller (MdB), Dr. Burkhard Hirsch, Dr. Loek Geeraedts und Harald Nettesheim an. An der Stiftung sind weiterhin 70 Bürger beteiligt, die sich finanziell beteiligen.

Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven unterstrich die Notwendigkeit der Israel-Stiftung, vor allem angesichts der Tatsache, "dass immer weniger Zeitzeugen über die Vernichtung der Juden in Auschwitz und anderen Lagern berichten können." Twenhöven hob hervor, dass die Stiftung nicht nur die Beziehungen zwischen Deutschland und Israel stabilisieren und fördern will, sondern dass auch private Gruppen, die sich für den Ausgleich zwischen Israel und seinen arabischen Nachbarn einsetzen, mit dem Preis bedacht werden können. "Den Mut und den Weitblick, den Sie in Ihrer Präambel von Ihren Preisträgern einfordern, beweisen Sie so auch selbst", lobte Twenhöven, "denn sie fördern nicht nur die deutsch-israelischen Beziehungen, sondern fordern und fördern zugleich das friedvolle Nebeneinander von Israel und seinen Nachbarn."

Mit der "Israelstiftung in Deutschland" hat der Regierungsbezirk Münster jetzt 352 Stiftungen. In Münster gibt es 136 Stiftungen.

26.01.2006

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