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Apothekerstiftung Westfalen-Lippe erhält Anerkennung

Bildunterschrift:
Regierungsvizepräsident Alfred Wirtz (links)
überreicht die Anerkennungsurkunde für die
Apothekerstiftung Westfalen-Lippe an Hans-Günter Friese
(rechts).
Münster. Die jetzt gegründete Apothekerstiftung Westfalen-Lippe will sich um eine bessere Versorgung der Patienten mit Arzneimitteln kümmern und darüber hinaus Bildung, Wissenschaft und Forschung fördern. Regierungsvizepräsident Alfred Wirtz übergab heute (24. August) die Anerkennungsurkunde an den Präsidenten der Apothekerkammer Westfalen-Lippe, Hans-Günter Friese.
Die Stiftung kann laut Satzung Zuschüsse für Forschungsarbeiten vergeben. Durch die Vergabe von Preisen ist die Stiftung in der Lage hervorragende Arbeiten im Bereich der Pharmazie zu belohnen. Wissenschaftliche Vorträge, Seminare und Kongresse werden ermöglicht und die Bildung im Bereich des Gesundheitswesens wird weiter vorangetrieben. Eine solide Öffentlichkeitsarbeit schafft die Basis für die Information der Bevölkerung rund um das Thema Gesundheit.
Die Stiftung ist mit einem Anfangsvermögen von rund einer Million Euro ausgestattet. Dieser Wert ist in vollem Umfang zu erhalten. Das Vermögen der Stiftung kann durch Zustiftungen erhöht werden.
In Münster gibt es mit der Apothekerstiftung Westfalen-Lippe jetzt 140 Stiftungen. Im Regierungsbezirk Münster sind es 363.
Übrigens: In Münster sind zwei der ältesten deutschen Stiftungen ansässig. Die Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser wurde um das Jahr 900 herum gegründet. Die Stiftung Magdalenen-Hospital wurde im 11. Jahrhundert gegründet, aber erst im Jahr 1176 laut Stadtarchiv Münster urkundlich erwähnt.
24.08.2006

