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Bürgerstiftung übergibt Unterlagen zur Gründung

Bürgerstiftung übergibt Unterlagen zur Gründung

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Franz-Josef Wessels (rechts), Geschäftsführer der Bürgerstiftung "Halterner für Halterner", übergab am Montag mit weiteren Organisatoren die Unterlagen zur Anerkennung der Stiftung an Silvia Hoffmann vom Stiftungsdezernat

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Münster. Die Bürgerstiftung "Halterner für Halterner" kann mit 240.000 Euro Kapital starten. 81 Stifter trugen diese Summe zusammen. Am Montag (22. Mai) übergab eine Delegation die Unterlagen, die zur Anerkennung der Stiftung durch das Innenministerium nötig sind, in der Bezirksregierung in Münster.

Wie die Halterner Delegation erklärte, hätte niemand von ihnen "diese Zustimmung auch nur annähernd für möglich gehalten". Sie sprachen sogar von einer "freudigen Bereitschaft vieler Halterner zum gemeinsamen bürgerschaftlichen Handeln". Zum Vergleich: Die Bürgerstiftung der Bundeshauptstadt Berlin startete mit 153.000 Euro.

Das erste Treffen zur Vorbereitung hatte am 19. Oktober 2005 stattgefunden.

Oberstes Ziel der Halterner Bürgerstiftung ist die Hilfe für Mitbürger in der Stadt, die der Hilfe bedürfen. Darüber hinaus kann sie sich - wenn genügend Geld dafür zur Verfügung steht - für den Erhalt bzw. die Stärkung der Lebensqualität für alle Menschen in Haltern am See einsetzen.

Eine Bürgerstiftung ist eine selbstständige, unabhängige und gemeinnützige Institution. Sie fördert verschiedene, dem Gemeinwohl dienende Zwecke, in einem geographisch begrenzten Wirkungsraum. Sie betreibt einen langfristigen Vermögensaufbau. Ihre Organisationsstruktur, Vermögensverwaltung und Mittelvergabe macht sie transparent.

Eine Bürgerstiftung erbringt ihre Leistungen sowohl durch die Vergabe von Fördermitteln für vorhandene gemeinnützige Einrichtungen und Organisationen als auch operativ durch eigenständige Projektarbeit.

23.05.2006

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