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Vogelgrippe: Städte, Kreise und Regierungsbezirk
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Die Veterinäre der Städte und Kreise beim Abstimmungsgespräch in der Bezirksregierung: "Wir sind einsatzbereit."
Münster. Stichwort Vogelgrippe: Ihre volle Einsatzbereitschaft meldeten jetzt die lokalen Krisenzentren der Kreise und kreisfreien Städte im Regierungsbezirk Münster. Sollte die Vogelgrippe auch im Bezirk aufkommen, seien die Kreise in der Lage, die Lage zunächst auch ohne fremde Hilfe, beispielsweise von der Bundeswehr, zu bewältigen. Diese Einschätzung gab jetzt Dr. Arno Piontkowski, Leiter des Veterinärdienstes der Bezirksregierung Münster, nach einer Krisensitzung mit den Kreisveterinären. Piontkowski warnte, dass "einzelne Todesfälle bei Vögeln nicht überbewertet" werden sollten. Gerade in dieser Zeit, in der viele Zugvögel mit großer Anstrengung den Weg nach Westeuropa geschafft hätten, komme dies häufig vor.
Die Veterinäre haben jetzt mit Monitoring-Untersuchungen bei Wildvögeln und Hausgeflügel begonnen. An den bekannten Rastplätzen von Zugvögeln werden die Veterinärämter tote Vögel einsammeln und untersuchen; aber auch Kot-Proben von Wasservögeln nehmen und diese zur Untersuchung geben. Die Gefahr, dass die Vogelgrippe auch im Bezirk auftreten wird, ist nach Aussage von Dr. Piontkowski "real": "Im Moment können aber wir nur wachsam sein und möglichst schnell herausfinden, ob es schon Vögel gibt, die an der Tierseuche gestorben sind."
22.02.2006

