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"Stiftung St. Ursula Dorsten" gegründet

Reinhard Aldejohann von der Bezirksregierung Münster überreicht Anerkennungsurkunde

Münster/Dorsten. Dem Menschen Wissen vermitteln und ihn in religiöse und soziale Verantwortung bringen, das ist das Ziel der "Stiftung St. Ursula Dorsten". Die kirchliche Stiftung will mit ihrem Beitrag die Zukunft der St.-Ursula-Schulen in Dorsten sichern und die ursulinische Tradition in Bildung und Erziehung fördern und erhalten.

Reinhard Aldejohann, Leiter der Schulabteilung der Bezirksregierung Münster überreichte am Samstag (21. Januar) die Urkunde über die staatliche Anerkennung an Schwester Johanna Eichmann, Oberin des Ursulinenklosters. "Ihr Engagement ist ehrenwert und ein besonderer Beitrag im sozialen Miteinander unserer Gesellschaft", so Aldejohann bei der Urkundenübergabe. "Die jungen Menschen ihrer Schule erhalten eine gute Basis, mit solidem Wissen, christlicher Nächstenliebe und wachen Augen weltoffen ihr Leben zu meistern."

Die Grundlagen für den Orden der Ursulinen legte im Jahr 1535 Angela Merici, die sich in der Reformbewegung der Kirche engagierte. Ihr Grundvertrauen in die Menschen und ihre Bereitschaft zum Dialog und zur Konfliktlösung setzen das Fundament für das Leitbild der ursulinischen Erziehung. Dieser Auftrag und das Bekenntnis zum Evangelium verbindet Ordensfrauen, Lehrer, Schüler und deren Eltern im Erziehungs- und Unterrichtskonzept der Ursulinen. Der christliche Glaube, ökumenisch gelebt, bestimmt das Profil des Gymnasiums St. Ursula und der St.-Ursula-Realschule in Dorsten. Die Stiftung will diese Schulen unterstützen, den Unterricht und das tägliche Miteinander werteorientiert und in gegenseitiger Fürsorge zu stärken. Die Schüler sollen angeleitet werden, sich mit den Werten des christlichen Glaubens auseinander zu setzen, diese zu verstehen und ihr Leben danach zu gestalten. Religionsunterricht und Schulgottesdienste nehmen einen besonderen Stellenwert in der Bildungs- und Erziehungsarbeit der Schule ein.

Das in die Stiftung eingebrachte Anfangsvermögen ist in seinem Wert in voller Höhe zu erhalten und kann durch Zustiftungen Dritter erhöht werden.

In der Stadt Dorsten ist es die 6. Stiftung, im Kreis Recklinghausen die 48. und im Regierungsbezirk Münster die 341. Stiftung.

21.01.2006

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