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Neue Besen kehren gut

Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven im Kreis der Bezirksschornsteinfegermeister

Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven (Mitte) und Obermeister Karl-Heinz Vogt (2. v. r.) verabschiedeten vier Bezirksschornsteinfeger in den Ruhestand und begrüßten vier neue.

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Vier Bezirksschornsteinfegermeister gehen in den Ruhestand – vier neue kommen

Münster. Schornsteinfeger bringen nicht nur Glück, wie man sagt, sie brauchen auch Glück, wenn sie einen der 234 Kehrbezirke im Regierungsbezirk Münster haben möchten. Schornsteinfegermeister, die bereits im Regierungsbezirk tätig sind, können sich in eine Bewerberliste eintragen lassen. Die Wartezeit auf einen Kehrbezirk dauert zurzeit 15 Jahre. Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven hat heute (15. Dezember 2006) gleich vier Bezirksschornsteinfegermeister in den Ruhestand verabschiedet und zugleich vier neue ernannt.

Nach 31 Jahren Dienstjahren als Bezirksschornsteinfegermeister – davon 30 Jahre in Rheine – geht Bernd Kötter in den Ruhestand. Hans-Joachim Cillessen aus Warendorf war 30 Jahre Bezirksschornsteinfegermeister – davon 27 Jahre in seinem Kehrbezirk in der Stadt Warendorf. Eben so lange war Martin Lübke aus Waltrop im Amt. Seinen Kehrbezirk in Datteln verwaltet er seit 21 Jahren. In Münster gibt Wolf-Dietrich Tröltzsch nach 25 Jahren seinen Kehrbezirk auf – zum Bezirksschornsteinfegermeister wurde er vor 27 Jahren ernannt.

Neu als Bezirksschornsteinfegermeister werden Reiner Klemann aus Wadersloh, Wilfried Verst aus Gronau, Johannes Georg Scheidle aus Waltrop und Guido Rath aus Münster ernannt.

Guido Rath setzt die Familientradition im Schornsteinfegerhandwerk fort, die sein Vater, Handwerkskammerpräsident Hans Rath, bereits vorgelebt hat.

Die Bezirksregierung Münster teilt die Kehrbezirke gleichmäßig ein, bestellt für jeden Kehrbezirk einen Bezirksschornsteinfegermeister und übt gegebenenfalls die Disziplinargewalt über sie aus. Bezirksschornsteinfegermeister sind nach dem Schornsteinfegergesetz mit hoheitlichen Aufgaben betraut. Besen und Zylinder kennzeichnen das Traditionshandwerk zwar noch immer, aber längst gehen ihre Aufgaben weit über das Kehren hinaus. Schornsteinfeger nehmen heute im Auftrag des Landes Emissionsmessungen vor, sind beim vorbeugenden Brandschutz und als Energieberater aktiv und arbeiten an Bauabnahmen mit.

15.12.2006

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