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Regionalrat in Kürze

Regionalrat: Vorsichtiges "Ja" zu neuem interkommunalen Gewerbegebiet im Kreis Borken

Münster/Borken/Heiden/Reken. Der Regionalrat Münster hat heute (Montag, 13. März) die Vorplanungen für ein gemeinsames Gewerbegebiet der Kommunen Borken, Heiden und Reken gestartet. Mit den Stimmen der CDU-Mehrheit stimmte er dem "Erarbeitungsbeschluss" für die Änderung des Regionalplanes zu. Die drei Städte wollen ein gemeinsames, 56 Hektar großes Gewerbegebiet an der Autobahn 31 errichten. Die Städte haben im Vorfeld mehrere mögliche Standorte geprüft und sich schließlich entschlossen, dem Regionalrat eine Fläche östlich der Autobahnabfahrt Reken vorzuschlagen. Nach längerer Diskussion stimmte der Regionalrat zu, allseits wurden jedoch auch Bedenken geäußert. Insbesondere die Verträglichkeit dieses neuen Gewerbegebietes mit vorhandenen und geplanten Flächen in den umliegenden Kommunen – besonders im nahe gelegenen Bereich Emscher-Lippe – müsse geklärt werden, so Wolfgang Pantförder von der CDU. Im Zuge der Regionalplan-Änderung werden viele Betroffene und die Träger öffentlicher Belange gefragt. "Dieses Verfahren muss ergebnisoffen geführt werden", betonte Pantförder. Dies betreffe auch den vorgeschlagenen Standort; ob er haltbar sei, werde das Erarbeitungsverfahren zeigen.

Die SPD und die Grünen konnten sich mit ihren Vorschlägen nicht durchsetzen. Sowohl die Forderungen nach einem Gewerbeflächenkonzept als auch eine Zurückstellung des Antrages fanden keine Mehrheit. Die Grünen stimmten gegen den Planungsstart für das Gewerbegebiet; die SPD enthielt sich der Stimme, CDU und FDP stimmten dafür.

Reitsport im Norden Warendorfs gesichert

Münster/Warendorf. Der Regionalrat hat den Weg frei gemacht für eine weitere Entwicklung des Reitsports im Warendorfer Norden und will so die Stadt als Zentrum für Pferdesport und Pferdetourismus sichern. Einstimmig hat der Regionalrat in seiner Sitzung am Montag (13. März) der 11. Änderung des Regionalplanes im Regierungsbezirk Münster für den Bereich Warendorf zugestimmt. Somit können die Deutsche Reiterliche Vereinigung und das Deutsche Olympia-Komitee für Reiterei, das Bundesleistungszentrum, die Deutsche Lehranstalt für Agrartechnik und die Bundeswehrsportschule mit ihren Planungen in diesem Bereich fortfahren. Die Einrichtungen arbeiten zurzeit sehr beengt und wollen ihre Gebäude erweitern. Diese Entwicklung soll zudem im Einvernehmen mit Landwirten der Nachbarschaft erfolgen. Nicht entschieden haben die Mitglieder des Regionalrates jedoch über das Planungsrecht für das "Hippologicum" und den "Europa Horse Park", den ein privater Investor nördlich von Warendorf errichten will. Der Punkt wurde zurückgestellt, das Projekt sei nach derzeitigem Stand noch nicht "entscheidungsreif", so der Regionalrat.

Regionalrat begrüßt "Ja" aus Düsseldorf zum Airport-Park

Münster/Greven. Der Regionalrat des Regierungsbezirkes hat in seiner Sitzung am Montag (13. März) die ministerielle Genehmigung des Airport-Parkes begrüßt. Die Zustimmung des NRW-Wirtschaftsministeriums war ein weiterer wichtiger Schritt, um für den geplanten, 207 Hektar großen Gewerbepark am Flughafen Planungsrecht nach den Maßgaben des Landes zu schaffen. Das Wirtschaftsministerium hatte in seiner Genehmigung unterstrichen, dass der Gewerbepark nur abschnittsweise entwickelt werden darf – je nach Bedarf und Nachfrage durch neue Unternehmen, die die unmittelbare Nähe zum Flughafen benötigen. Eine ähnliche Vorgabe hatte der Regionalrat jedoch bereits im vergangenen Jahr beschlossen. Insofern fiel den Gruppierungen im Regionalrat die Zustimmung leicht – mit Ausnahme der Grünen. Sie lehnten die Vorlage ab. Der Airport-Park direkt am Flughafen Münster-Osnabrück wird entwickelt von den Städten Münster und Greven sowie dem Kreis Steinfurt.

13.03.2006

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