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Schöner lernen in Gelsenkirchen

Dr. Wolfgang Kirsch (l.) überreicht Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven den symbolischen Schlüssel für Haus Lüttinghof

Regierungspräsident Dr. Twenhöven nimmt Schlüssel für Haus Lüttinghof entgegen / Studienseminare bilden den Lehrernachwuchs im Gelsenkirchener Wasserschloss aus

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Dr. Wolfgang Kirsch (l.) überreicht Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven den symbolischen Schlüssel für Haus Lüttinghof. In dem Studienseminar in der Gelsenkirchener Wasserburg lernen Lehrer das Lehren.

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Regierungspräsident Dr. Twenhöven nimmt Schlüssel für Haus Lüttinghof entgegen / Studienseminare bilden den Lehrernachwuchs im Gelsenkirchener Wasserschloss aus

Münster/Gelsenkirchen. "Es kommt wohl selten vor, dass sich eine Kündigung zum Glücksfall für alle Beteiligten entwickelt. Als neuer Mieter des Hauses Lüttinghof bin ich überzeugt, dass wir alle großes Glück gehabt haben: Vermieter, Mieter – und die neuen Bewohner, die in exklusiver Umgebung lernen dürfen." Mit diesen Worten nahm Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven heute (Montag, 9. Januar) den symbolischen Schlüssel für die Wasserburg Haus Lüttinghof in Gelsenkirchen aus den Händen von Dr. Wolfgang Kirsch, dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Westfälisch-Lippischen Vermögensverwaltungsgesellschaft entgegen – und reichte ihn weiter an die Leiter der Studienseminare, Horst-Ulrich Stein und Hans-Jürgen Glagow. Bereits seit Mitte vergangenen Jahres arbeiten die Gelsenkirchener Studienseminare – sie bilden die künftigen Lehrer des Landes aus – in der Wasserburg aus dem 14. Jahrhundert. Mit der Schlüsselübergabe ist der Einzug offiziell besiegelt. Twenhöven: "Vermutlich ist Haus Lüttinghof das schönste Seminargebäude für die Lehrerausbildung in ganz Nordrhein-Westfalen."

Die Studienseminare waren bis Mitte vergangenen Jahres in einer Grundschule in der Resser Mark untergebracht. Doch die Stadt kündigte den Seminaren, weil sie die Flächen anderweitig benötigte. Im Haus Lüttinghof arbeitete dagegen bis Ende 2003 die zentrale Restaurierungswerkstatt des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe. Der Verband zog sich aus finanziellen Gründen zurück, die Burg stand leer. Der Landschaftsverband beauftragte seine 100-prozentige Tochter, die Westfälisch-Lippische Vermögensverwaltungsgesellschaft, mit der Mietersuche. Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Kirsch: "Nach vielen Besprechungen, Besichtigungen und Überlegungen waren die Verantwortlichen auf Mieter- und Vermieterseite überzeugt, dass Haus Lüttinghof der richtige Standort und die Studienseminare der richtige Mieter sind. Ich bin dankbar, dass wir diese Konstellation aus zwei großen, öffentlichen Institutionen aus Münster gefunden haben. Ich freue mich auf eine langjährige Partnerschaft."

09.01.2006

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