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Regierungspräsident überreicht Anerkennungsurkunde für Erica-und-Wolf-von-Reis-Stiftung

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Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven (rechts) überreicht die Anerkennungsurkunde für die Stiftung an Wolf von Reis (mitte) und Prof. Dr. Peter Schulte (links).
Münster/Gelsenkirchen/Simmrath/Düren . Die "Erica-und-Wolf-von-Reis-Stiftung" hat in ihrer Satzung festgelegt, Wissenschaft und Forschung, Bildung und Erziehung, Kunst, Kultur und Kirchengemeinden zu fördern. Weitere Ziele der Stiftung sind, den Umwelt-, Landschafts- und Denkmalschutz zu unterstützen und Völkerverständigung, Jugendarbeit sowie den Heimatgedanken zu entfalten.
Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven überreichte am Montag (8. Mai) in der Fachhochschule Gelsenkirchen die Urkunde über die staatliche Anerkennung an Wolf von Reis. Der Stifter, der im Stiftungsnamen seiner verstorbenen Ehefrau Erica gedenkt, stammt aus dem Raum Aachen, lebt seit 50 Jahren in Gelsenkirchen und hat seit 70 Jahren auch einen Wohnsitz in der Eifel. Er wird mit seinem Vorhaben die Fachhochschule Gelsenkirchen über den Förderkreis der Hochschule mit einem Teil der Erträge des Stiftungsvermögens in seiner Arbeit unterstützen. Außerdem verfolgt er die Absicht, die katholische Propstei St. Augustinus in Gelsenkirchen zu fördern, um die wertvolle Einrichtung des Gotteshauses, die Orgel und Gebäude der Pfarrgemeinde zu erhalten. Gleichzeitig setzt von Reis Erträge aus dem Stiftungsvermögen in der Pfarrgemeinde St. Barbara Rurberg in Simmerath ein. Hier hofft er durch die Pflege von Grabstätten auf dem örtlichen Friedhof, langfristig eine traditionsbewusste Friedhofskultur zu entwickeln. Im Rahmen des Heimatgedankens sieht die Satzung der Stiftung kulturelle Aktivitäten und Investitionen für den Eifel Verein in Düren vor. Dazu zählt auch der Wolf-von-Reis-Kulturpreis und der Ausbau der Bibliothek durch den Verein mit alter Literatur aus der Eifel.
Das eingebrachte Stiftungsvermögen ist in seinem Wert in voller Höhe zu erhalten. Das Vermögen kann durch Zuwendungen Dritter erhöht werden.
In Gelsenkirchen ist es die 14. Stiftung und im Regierungsbezirk Münster die 356.
08.05.2006

