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Verkehrsunfallbilanz 2005

173 Menschen starben auf den Straßen im Regierungsbezirk Münster

Münster. Auf den Straßen im Regierungsbezirk Münster ereigneten sich im vergangenem Jahr 73 711 Verkehrsunfälle, das sind 673 (0,9 Prozent) mehr als im Vorjahreszeitraum 2004. Die Zahl der Toten erhöhte sich um 11 auf 173. Bei Verkehrsunfällen mit Personenschäden ging die Zahl der Schwerverletzten um 103 auf 2456 zurück, wogegen bei den Leichtverletzten ein Anstieg um 493 auf 10 549 zu verzeichnen war. 11 734 Unfälle mit Sachschaden und Fahrerflucht wurden der Polizei im Regierungsbezirk gemeldet, das ist ein Anstieg von 7,8 Prozent.

Im Jahr 2005 verunglückten 1571 Kinder (2004: 1464) unter 15 Jahren, bei den 18 bis 24-jährigen waren es 2505 (2004: 2406). Bei den Senioren ab 65 Jahren verunglückten 1337, 40 Personen mehr als im Vorjahreszeitraum.

Münsterland:
Auch auf den Straßen im Münsterland setzt sich dieser Trend fort. Hier ereigneten sich 40 045 Unfälle, das sind 729 mehr als im Vorjahreszeitraum. 120 Tote waren zu beklagen, zwölf mehr als im Jahr 2004. Bei Verkehrsunfällen mit Personenschäden ging die Zahl der Schwerverletzten um 62 auf 1598 zurück, wogegen bei den Leichtverletzten ein Anstieg von 253 auf 6166 zu verzeichnen war.

Emscher-Lippe:
In der Emscher-Lippe-Region ereigneten sich im vergangenen Jahr 28 991 Verkehrsunfälle, 16 weniger als im Jahr 2004. Die Zahl der Toten sank von 40 auf 37.

Bei Verkehrsunfällen mit Personenschaden lag die Anzahl der Schwerverletzen bei 711 Personen (2004: 716) und bei den Leichtverletzten 3846 (2004: 3570). Unfälle mit Sachschaden und Fahrerflucht stiegen um 9,1 Prozent auf 5218.

Verkehrsunfallentwicklung auf den Autobahnen im Regierungsbezirk Münster

Auf den Autobahnen im Regierungsbezirk ereigneten sich 4675 Verkehrsunfälle, das sind 40 (0,8 Prozent) Unfälle weniger als im Vorjahreszeitraum. Ein Abwärtstrend ist auch bei Verkehrsunfällen mit Personenschaden zu verzeichnen. Hier ereigneten sich im letzten Jahr 439 (2004: 495) Unfälle. Insgesamt verunglückten auf den Autobahnen im Regierungsbezirk 700 Personen, das sind 70 weniger als im Vorjahreszeitraum.

Die Zahl der Toten erhöhte sich um zwei Personen auf 16.

08.02.2006

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