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Regierungspräsident aus Dresden zum Erfahrungsaustausch in Münster

Regierungspräsident Dr. Twenhöven im Kreis seiner Gäste

Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven (links) und Vizepräsident Alfred Wirtz (rechts) trafen den Dresdener Regierungspräsidenten Dr. Henry Hasenpflug (Mitte) zum Erfahrungsaustausch bei der Bezirksregierung Münster.

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Münster/Dresden Von den Erfahrungen beim Schneechaos im Münsterland will auch Dresden profitieren. Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven und Fachleute des Katastrophenschutzdezernates bei der Bezirksregierung Münster treffen sich heute (7. Dezember) mit dem sächsischen Amtskollegen Dr. Henry Hasenpflug und seinen Mitarbeitern.

Was hat die Bezirksregierung Münster aus dem Schneechaos des vergangenen Jahres gelernt? Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit den Kreisen? Wie kann der Krisenstab die Kommunikation aufrechterhalten, wenn der Strom ausfällt?

Beim Umbau des Dienstgebäudes am Domplatz ist das Krisenlagezentrum neu eingerichtet worden. Regierungsvizepräsident Alfred Wirtz, der Leiter des Krisenstabes, präsentierte den Dresdener Kollegen die neue Einsatzzentrale. Vernetzte Computerarbeitsplätze sichern die Einsatzdokumentation. Keine Nachricht geht verloren. Alle Krisenstabsmitarbeiter und die betroffenenen Leitstellen der Kreise erhalten die aktuellen Informationen zeitgleich. So werden Doppelarbeit und Reibungsverluste vermieden. Über Beamer werden Karten und Übersichten sowie Medienberichte an die Wand projiziert. Ein eigenes Aggregat sorgt für die ununterbrochene Stromzufuhr. Satellitentelefone ermöglichen eine reibungslose Kommunikation. Die Mitarbeiter der Krisenstäbe, die auch über mehrere Tage rund um die Uhr im Einsatz sind, müssen dazu regelmäßig geschult werden. Wie wichtig im Ernstfall die überregionale Koordination der Hilfskräfte ist, hat sich beim Schneechaos im November vergangenen Jahres gezeigt.

07.12.2006

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