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Geschwindigkeitskontrolle auf der Brücke des Autobahnkreuzes Münster-Süd

Münster. Um Verkehrsunfälle zu verhüten, soll jetzt eine neue Anlage zur ständigen Geschwindigkeitsüberwachung auf der Verbindungsrampe im Autobahnkreuz Münster-Süd installiert werden. Zu diesem einstimmigen Votum kam jetzt die Unfallkommission für die Autobahnen bei der Bezirksregierung Münster. Ein Hinweisschild soll die Autofahrer schon zu Beginn der neuen Brücke auf die Radarkontrolle aufmerksam machen. So habe jeder Autofahrer die Chance, seine Geschwindigkeit anzupassen. Die Messanlage sei nötig, so das Gremium, weil die neue Rampe von der A 43 auf die A 1 Richtung Bremen einen engen Radius hat. Bei Geschwindigkeiten über 80 Stundenkilometern sei deswegen die Gefahr groß, dass Autos aus der Fahrbahn getragen würden. Probemessungen hatten ergeben, dass die zulässige Geschwindigkeit zurzeit häufig überschritten wird. Die Unfallkommission besteht aus Vertretern der Bezirksregierung, der Autobahnpolizei und des Landesbetriebes Straßen NRW.

In einem entsprechenden Schreiben hat die Kommission die Stadt Münster als zuständige Ordnungsbehörde jetzt gebeten, eine solche Anlage zu installieren. Mit der Inbetriebnahme ist gegen Jahresende zu rechnen.

07.06.2006

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