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Diebstahl an der Autobahn: Lkw-Fahrer auf dem Holzweg
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Hohlräume auf der Ladefläche schließen wollte ein Lkw-Fahrer. Die Autobahnpolizei hinderte ihn daran.
Münster. Lkw-Fahrer sind gehalten, keine Hohlräume auf der Ladefläche zu schaffen. Zu leicht könnte etwas verrutschen. Lkw-Fahrer sind aber nicht gehalten, vorhandene Hohlräume mit Diebesgut aufzufüllen – auch nicht mit Holz vom Straßenrand. Ein Lkw-Fahrer aus Bitterfeld war somit eindeutig auf dem Holzweg, als er am Mittwoch (4. Januar) gegen 12.20 Uhr am Rastplatz "Aabach" an der Autobahn 1 bei Ladbergen Kaminholz auf seinen Wagen lud, das die Autobahnmeisterei aus Bäumen am Straßenrand geschnitten hatte. Und das nur Minuten nachdem ein Streifenwagen der Autobahnpolizei Münster den Fahrer auf eben diesem Rastplatz kontrolliert hatte und dann wieder abgefahren war.
Die Beamten in einem zweiten Streifenwagen, der zufällig vorbeikam, beobachteten den emsig arbeitenden Lkw-Fahrer, stellten ihn zur Rede und brachten ihn mit überzeugenden Argumenten dazu, das Holz doch wieder fein säuberlich am Rastplatz-Rand aufzustapeln. Der Mann gab an, er wollte das Holz in seinem heimischen Kamin verbrennen und auf der Ladefläche sei ja noch soviel Platz gewesen. Fazit der Autobahnpolizei: In diesem Fall war die Kontrolldichte definitiv ausreichend – und nicht jeder Hohlraum muss sofort geschlossen werden.
04.01.2006

