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Alkohol am Steuer: Ein Drittel weniger Blutproben
Polizei im Regierungsbezirk Münster kontrollierte zum Jahreswechsel fast 5000 Autofahrer
Münster. Gute Nachricht zum Jahresbeginn: Die Polizei im Regierungsbezirk musste bei ihren Sonderkontrollen zum Jahreswechsel fast ein Drittel weniger Blutproben anordnen als beim vorigen Jahreswechsel. Das geht aus einer aktuellen Auswertung der Bezirksregierung Münster hervor. Demnach hat die Polizei in den Kreisen und auf den Autobahnen zwischen Silvester und Neujahr 4783 Autofahrer kontrolliert; nur 16 von Ihnen mussten sich einer Blutprobe unterziehen, weil ein Alko-Test zuvor deutlich positiv ausgefallen war. Im Jahr zuvor waren es noch 22. Auch die Zahl der Atemalkohol-Messungen ist von 1067 auf 793 und damit um etwa ein Viertel zurückgegangen. An den beiden Tagen des Jahreswechsel wurden bei 18 Unfällen 24 Menschen verletzt, ein Mensch starb. "Trotz dieser relativ guten Zahlen: 16 betrunkene Autofahrer sind immer noch 16 zuviel. Es ist völlig unverständlich, dass Alkohol am Steuer von einigen Menschen offenbar immer noch als Kavaliersdelikt angesehen wird – und sie dafür Tote und Verletzte in Kauf nehmen", so Regierungspräsident Dr. Twenhöven.
02.01.2006

