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Bezirksregierung Münster bezieht neues Dienstgebäude

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Bilder vom Bau zur Einweihung (v.l.): Manfred Schmitz (Bezirksregierung), Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven, Architektin Claudia Nümann, NRW-Innenminister Dr. Fritz Behrens, Dr. Uwe Günther (Geschäftsführer des Bau- und Liegenschaftsbetriebes NRW), Robert Ohrner und Dr.-Ing. Wolfgang Echelmeyer (Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW in Münster)

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Gebäudeansicht

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Modern, transparent, repräsentativ – aber nicht prunkvoll: In nüchternem Stil präsentiert sich der neue zweite Dienstsitz der Bezirksregierung Münster. Rund 500 Mitarbeiter werden bald ihre neuen Arbeitsplätze beziehen.

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"Ein echtes Sparmodell für das Land"

Bezirksregierung Münster bezieht neues Dienstgebäude/Außenstellen werden reduziert/NRW-Innenminister unterstreicht Bedeutung der Mittelinstanzen

Münster. Die Bezirksregierung Münster hat heute (28. April) ihren neuen zweiten Dienstsitz im Verwaltungszentrum Münster-Nord eingeweiht. Nach nur elfmonatiger Bauzeit werden nun in das Gebäude etwa 500 Mitarbeiter einziehen. Sie haben zuvor in acht Außenstellen der Bezirksregierung gearbeitet, die im ganzen Stadtgebiet Münsters verteilt lagen. Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven nahm während der offiziellen Übergabe des Gebäudes den symbolischen Schlüssel von Dr.-Ing. Wolfgang Echelmeyer, Chef des Bau- und Liegenschaftsbetriebes Münster (BLB), entgegen. In seinem Grußwort unterstrich NRW-Innenminister Dr. Fritz Behrens die Bedeutung der Bezirksregierungen für das Land NRW und gratulierte den Münsteranern zum neuen Dienstgebäude.

Regierungspräsident Dr. Twenhöven: "Unser neues Haus ist für die Landesregierung ein echtes Sparmodell. Weil wir acht Außenstellen auflösen und unsere gesamte Bürofläche in Münster künftig um zehn Prozent reduzieren, sinken die laufenden Kosten beträchtlich." In den über 15.000 Quadratmeter großen Neubau in Münster-Nord hat das Land mit seinem Bau- und Liegenschaftsbetrieb rund 20 Millionen Euro investiert.

Der Neubau war notwendig geworden, weil das Hauptgebäude der Bezirksregierung am münsterschen Domplatz arg sanierungsbedürftig ist. "Die tonnenschweren Fassadenplatten hängen an verrosteten Schrauben", so Twenhöven, "niemand konnte mir garantieren, dass sie sich nicht über kurz oder lang aus ihrer Verankerung lösen und so Passanten gefährden."Gutachter fanden dann heraus, dass auch der Beton in der Tiefgarage marode ist. Aus der Not machten Bezirksregierung und BLB dann eine Tugend: Das Gebäude am Domplatz wird zusätzlich ein repräsentatives und multifunktionales Glas-Foyer bekommen, das auch außerhalb der Bürozeiten für Veranstaltungen nutzbar ist. Twenhöven: "Und die Außentreppen verschwinden endlich. Dann muss der Bürger nicht mehr gesenkten Hauptes zu uns emporsteigen, sondern gelangt ebenerdig in die Behörde, die er schließlich über seine Steuern mit bezahlt."

Mitte 2006 soll der Umbau abgeschlossen sein. Damit es so schnell geht, werden alle Mitarbeiter vom Hauptgebäude am Domplatz in die noch existierenden Außenstellen umziehen. Nach der Sanierung geht´s zurück zum Domplatz – und die Außenstellen sind passé. "Wir haben dann weniger Betriebskosten, eine bessere Logistik und arbeiten enger zusammen", so Twenhöven.

28.04.2005

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