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Gordan-Gurt-Aktion: 228 Eltern mussten zahlen, weil sie ihre Kinder nicht angeschnallt hatten

Münster. 228 Eltern mussten in den vergangenen zwei Wochen ein Bußgeld bezahlen, weil sie ihre Kinder im Auto nicht korrekt angeschnallt hatten. Bei ihrer Gurt-Kontrollaktion mit Gordan dem Gummi-Gürteltier hatte die Polizei im Regierungsbezirk Münster über 13.300 Autos kontrolliert. In 7400 von ihnen saßen Kinder als Mitfahrer; knapp 250 – oder etwa 3,3 Prozent - waren nicht oder falsch gesichert. Regierungsvizepräsident Alfred Wirtz unterstrich heute zum Abschluss der Kontrollaktion: "Es ist erschreckend, dass immer noch 250 Kinder in den Autos ihrer eigenen Eltern nicht oder nicht richtig gesichert waren." Es sei völlig unverständlich, so Wirtz, warum Eltern das Leben ihrer Kinder aufs Spiel setzen. Wenn es um sie selbst geht, sind die Erwachsenen allerdings noch viel nachlässiger: 1440 Bußgelder verhängte die Polizei gegen Eltern, die ohne Gurt im Auto saßen.
Innenminister Dr. Ingo Wolf hatte die Kontrollaktion vor gut drei Wochen im münsterschen Allwetterzoo eröffnet. Das Maskottchen "Gordan", ein Gürteltier aus Gummi, diente dabei als Belohnung und Mahnung; die Polizisten haben während der Kontrollen in den vergangenen zwei Wochen etwa 40.000 dieser Gummitiere an Kinder verteilt.

27.09.2005

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