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Anerkennungsurkunde für Genossenschaftsmitglieder
Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven (rechts) überreicht die Anerkennungsurkunde an die Vorstandsmitglieder Dr. Rainer Klewin (links) und Dr. Gerhard Warnking (mitte).
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Münster. Die "Stiftung des Förderkreises der Genossenschaftsmitglieder" in Münster fördert Kultur und Denkmalschutz, Wissenschaft und Forschung, Bildung und Erziehung. Im besonderen will sie das Raiffeisenmuseum im Geburtshaus von Friedrich Wilhelm Raiffeisen in Hamm/Sieg ausbauen, das eingerichtete Archiv über die Entwicklung der Genossenschaft und die sonstigen vorhandenen Gedenkstätten für Friedrich Wilhelm Raiffeisen und Hermann Schulze-Delitzsch erhalten. Darüber hinaus sollen Zahlungen an die Forschungsgesellschaft für Genossenschaftswesen Münster e.V. (Westfälische Wilhelms Universität), an den Genossenschaftlichen Studienkreis bei der Westfälischen Genossenschaftsakademie sowie an das Genossenschaftliche Berufskolleg Westfalen erfolgen.
Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven hat heute (24. Juni) die Anerkennungsurkunde an die Vorstandsmitglieder Dr. Rainer Klewin und Dr. Gerhard Warnking überreicht.
Der 1983 zunächst unter dem Namen "Förderkreis Raiffeisen/Schulz Delitzsch" gegründete Verein hat bis einschließlich 2004 als "Förderverein der Genossenschaftsmitglieder" vielfältige Projekte entwickelt und finanziell gefördert. Mehr als 150.000 Mitglieder bundesweit haben mit einem einmaligen Beitrag die Voraussetzungen hierzu geschaffen .
Die Stiftung des Förderkreises der Genossenschaftsmitglieder ist mit einem Anfangsvermögen von 300.000 Euro ausgestattet, das in dieser Höhe erhalten bleiben muss. Darüber hinaus wird zusätzlich eine Rücklage von 260.000 Euro gebildet, die jedoch nicht im Wert erhalten bleiben muss.
Das Vermögen kann durch Zustiftungen und Spenden erhöht werden.
In Münster ist es die 131. Stiftung. Im Regierungsbezirk gibt es nun 327 Stiftungen.
24.06.2005

