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Alle Fünfe gerade sein lassen?
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Beendet in diesen Tagen ihre Hospitanz bei der Bezirksregierung Münster: Sandaa Bitere aus Münster.
Rumänische Hospitantin Sanda Bitere geht nach einem halben Jahr bei der Bezirksregierung Münster
Münster. So lange arbeitet selten ein ausländischer Gast in der Bezirksregierung Münster: Nach einem halben Jahr wird Sanda Beatrice Bitere aus Rumänien in den nächsten Tagen zurück in ihr Heimatland gehen. Die 34-jährige war im vergangenen Jahr nach Münster gekommen, um Grundsätze, Methoden und Arbeitsweisen der NRW-Landesverwaltung kennen zu lernen. In ihrer Heimat, der rumänischen Stadt Iasi, koordiniert sie die internationalen Beziehungen des Kreises. Ihr Anspruch: "Ich will helfen, die rumänische Verwaltung fit zu machen für den Beitritt zur Europäischen Union." Der Besuch wurde finanziert von der Bundesregierung im Rahmen der gemeinnützigen Initiative "InWEnt" – Internationale Weiterbildung und Entwicklung.
Frau Bitere arbeitete nicht nur in den Dezernaten der Bezirksregierung mit, sie hospitierte auch im Kreis Borken und bei der Euregio, sie besuchte viele kommunale und private Wirtschaftsunternehmen. Sie lernte die Grundlagen der Regionalplanung und der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit kennen, informierte sich über die Agrarordnung, beschäftigte sich mit dem Umweltschutz.
Neben den vielen Informationen, die sie mit nach Rumänien nimmt, hat Sanda Bitere jedoch auch für ihre deutschen Gastgeber eine Botschaft: "In Deutschland gibt es viele Regeln, alles ist strukturiert. In Rumänien nicht. Und doch kommen wir in Rumänien meistens zum Ziel, indem wir spontan handeln. Vielleicht sollten auch deutsche Behörden hin und wieder einmal "alle Fünfe gerade sein lassen", berichtete sie scherzhaft.
Spontaner Kommentar der Bezirksregierung Münster: "Wir werden darüber nachdenken...!"
22.02.2005

