Amtliche Bekanntmachung

Sie sind hier:

 

Vierwöchige Großkontrolle auf der A1

Gemeinsame Presseinformation der Autobahnpolizeien Osnabrück, Münster, Arnsberg, Düsseldorf und Köln: Vierwöchige Großkontrolle auf der A1: Fünf Autobahnpolizeien wollen gemeinsam die Unfallzahlen senken

Enge Zusammenarbeit von NRW und Niedersachsen/Strecke zwischen Köln und Holdorf ist Teil des Projektes/Radar- und Video-Messwagen unterwegs


Münster/Osnabrück/Arnsberg/Düsseldorf/Köln. Intensive Kontrollen auf einem 240 Kilometer langen Teilstück der Autobahn 1 kündigte heute (19. Januar) die Autobahnpolizei in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen an. Zum ersten Mal werden fünf Polizeibehörden die Strecke zwischen Hürth (südlich von Köln) und Holdorf (Niedersachsen) vier Wochen lang ins Visier nehmen. Ebenfalls eine Premiere in NRW: Eine komplette Autobahn-Strecke quer durchs Land steht im Mittelpunkt polizeilicher Aktionen. Bis zum 20. Februar wollen die Beamten in enger Zusammenarbeit die Haupt-Unfallursachen Raserei, zu geringer Abstand, Fehler beim Spurwechsel und mangelhafte Ladungssicherung bekämpfen und so die Unfallzahlen senken. Zwischen Köln und Osnabrück starben im vergangenen Jahr 18 Menschen bei 5274 Unfällen; 816 Menschen wurden verletzt.

"Die hohen Unfallzahlen zwingen uns zum Handeln", so der Leiter der Autobahnpolizei der Bezirksregierung Münster, Erich Nierhoff, stellvertretend für seine Kollegen aus NRW und Niedersachsen. "Mit starkem Personal- und Technik-Einsatz werden wir den Autofahrern auf der Hansalinie deswegen eindringlich klarmachen, dass die meisten Unfälle durch ein vernünftiges und rücksichtsvolles Verhalten auf der Autobahn vermeidbar sind.“

Die Autobahn "Hansalinie" zählt zu den am stärksten befahrenen Fernstraßen in Deutschland. So benutzen etwa zwischen Köln und Leverkusen rund 122.000 Fahrzeuge täglich die Autobahn. Im westfälischen Landesteil zählt die Polizei immerhin noch knapp 100.000 Fahrzeuge täglich - beispielsweise am Kamener Kreuz.

In den kommenden vier Wochen werden alle Autobahnpolizeien intensiv Streife fahren, an vielen Stellen Radar-Geräte am Straßenrand und auf Brücken zur Geschwindigkeits- und Abstandsmessung aufstellen, Raser und Drängler mit zivilen Video-Messwagen überführen und Lkw zu kontrollieren. So setzen beispielsweise die Kölner und Düsseldorfer Autobahnpolizeien eine Kamera ein, die von schräg oben in die Lkw-Führerhäuser lugt und feststellt, ob die Fahrer wirklich nur fahren – oder nebenbei Zeitung lesen, telefonieren, Kaffeetrinken ...

19.01.2005

Informationsleiste

Ansprechpartner/in:

Info