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Bundesverdienstkreuz für Dr. Christiane Bettin
Bildbeschreibung:
Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven ehrt Dr. Christiane Bettin für besonderen Einsatz für das Technische Hilfswerk mit dem Bundesverdienstkreuz.
Münster/Havixbeck. Mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland zeichnete am Mittwoch (19. Januar) Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven die münsterische Biowissenschaftlerin Dr. Christiane Bettin aus.
Das Seebeben in Asien mit seinen verheerenden Auswirkungen auf die Menschen im überfluteten Gebiet hat wieder einmal gezeigt, dass der Einsatz ehrenamtlich Engagierter unentbehrlich ist", so Twenhöven in der Feierstunde. "Mit Ihrer Arbeit haben Sie sich weit über das durchschnittliche Maß für die Katastrophenschutzorganisation eingesetzt und Leben gerettet", zeigte sich der Regierungspräsident überzeugt.
Seit zehn Jahren ist die 47-jährige Mitglied des Technischen Hilfswerks im Ortsverband Havixbeck und arbeitet in ihrer Freizeit ehrenamtlich an der Organisation für Trinkwasseraufbereitung in Krisen- und Katastrophengebieten. Bereits 1997 wurden Ihr Führungsaufgaben zunächst als stellvertretende und ein Jahr später als Ortsbeauftragte für Havixbeck übertragen. In mehrwöchigen Auslandseinsätzen in Afrika, in der Türkei, in Rumänien und Polen leistete sie Hilfe beim Untersuchen und Aufbereiten von lebensnotwendigem Trinkwasser sowie beim Einrichten eines Logistikzentrums in Nairobi, Kenia. Im Bereich der Trinkwasserversorgung gilt sie als Spezialistin und bringt auch als Gastdozentin ihr biologisches und praktisches Wissen in die Ausbildung von Trinkwasserlaboranten an der Schule des Technischen Hilfswerks in Hoya ein.
Für die Katastrophengebiete in Südasien organisiert Bettin zurzeit von Deutschland aus den Versand von Laboratorien, um dort die dringend erforderliche Trinkwasseraufbereitung sicherzustellen.
19.01.2005

