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Bezirksregierung überzeugt CeBIT-Besucher
Münster/NRW. Eine Behörde als Software-Schmiede? Viele Besucher der Computer-Messe CeBIT mussten sich von ihren Klischees verabschieden. Auf der Messe hatte die Bezirksregierung Münster vier Software-Anwendungen vorgestellt, mit denen sie deutschlandweit die Nase vorn hat: Den Online-Antrag für einen Schwerbehindertenausweis -www.elsa.nrw.de - und die Führungssoftware "STRATOS" auf Basis der "Balanced Scorecard", sowie die Abrechnungs-Projekte ABBA und ELAN, die bei den Arbeits- und Sozialpolitischen Förderprogrammen des Landes NRW und der EU zum Einsatz kommen - www.esf.nrw.de. Die Projekte Elsa und STRATOS wurden während der gesamten Messedauer auf dem Stand des Landes NRW präsentiert. Die Projekte zogen viel Aufmerksamkeit auf sich. Selbst Wirtschaftsminister Harald Schartau und Regierungsvizepräsident Alfred Wirtz besuchten gemeinsam den Stand. Die Projekte ABBA und ELAN wurden im Rahmen eines Vortrages zum Thema eGovernment vorgestellt. Die Projektleiterinnen Silvia Florien, Birgit Gerhardt und Frauke Schilling waren sich einig: "Der Messeauftritt hat sich für uns und die Behörde trotz des hohen Aufwandes gelohnt." Alle Anwendungen, die mit externen Partnern wie SAP, T-Systems und dem Gemeinsamen Gebietsrechenzentrum Münster entwickelt worden waren, sind bei privaten Software-Anbietern nicht erhältlich. Birgit Gerhard: "Wenn es die anderen nicht können oder wollen - dann helfen wir eben selbst!" Die Resonanz bei den Besuchern der Messe war gut. Viele andere Bundesländer hatten Vertreter geschickt, um sich über die neuen Anwendungen zu informieren. Die CeBIT ist in dieser Woche zu Ende gegangen.
18.03.2005

