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Ernst-Kirchner-Stiftung will Lebensfreude schenken

Ernst-Kirchner-Stiftung klein

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Dr. Jörg Twenhöven (rechts) überreicht Christiane Breig (mitte) im Beisein des künftigen Stiftungsvorstandes Martha Krukenberg (links), Matthias Krake (hinten links) und Helmut Piel (hinten rechts) die Anerkennungsurkunde.

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Münster. Den Patienten und Bewohnern der Westfälischen Klinik Münster möglichst viel Lebensfreude zu schenken, das ist das Ziel der Ernst-Kirchner-Stiftung. Heute (18. Januar) hat Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven der Rechtsanwältin Christiane Breig die Anerkennungsurkunde überreicht.

Der 1998 verstorbene Münsteraner Ernst Kirchner hatte kurz vor seinem Tod testamentarisch festgelegt, das der Rest seines Vermögens in eine Stiftung übergehen soll. Der zum Zeitpunkt seines Todes 59-jährige Kirchner hat seit 1959 in verschiedenen Dezernaten der Bezirksregierung Münster gearbeitet. Dazu gehörten die Dezernate Staatshoheitsangelegenheiten, Personal, Haushalt und Kommunalaufsicht. Ernst Kirchner wurde wegen seiner mitmenschlichen Art, die er auch bei der manchmal trockenen Verwaltungsmaterie nie aus den Augen verlor, besonders geschätzt.

Die Aufgabe der Westfälischen Klinik Münster als Fachkrankenhaus ist die best-mögliche Behandlung, Betreuung und Pflege psychisch kranker Menschen und ihre Wiedereingliederung in ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben. Hilfsbedürftige chronisch psychisch kranke Menschen werden im Westfälischen Wohnverbund Münster und ältere Menschen mit psychischen Behinderungen im Westfälischen Pflegezentrum Münster gepflegt. Regelmäßig bieten alle drei Bereiche Angebote zur Freizeitgestaltung, aber die Budgets sind insgesamt geringer. Die Ernst-Kirchner-Stiftung will Patienten und Bewohnern möglichst viel Lebensfreude schenken. Besuche im Zoo oder in verschieden Museen gehören ebenso zu den Projekten, die sie unterstützt, wie Tagesfahrten oder kleine und große Feste. Besonders bedürftigen Patienten und Bewohnern können durch die Stiftung Wallfahrten oder mehrtägige Ferienfreizeiten ermöglicht werden.

Die Stiftung ist mit einem Anfangsvermögen von 1,2 Millionen Euro ausgestattet. Dieser Wert muss in voller Höhe erhalten bleiben. Das Vermögen kann durch Zustiftungen und Spenden erhöht werden.

Die Ernst-Kirchner-Stiftung ist die 127. Stiftung in Münster. Im Regierungsbezirk gibt es insgesamt 317 Stiftungen.

18.01.2005

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