Sie sind hier:
Steinewerfer gefährden Autofahrer auf Autobahnen
Münster/Recklinghausen/Herne. Lebensgefährlich: Unbekannte Täter haben Autos bereits vier Mal seit dem vergangenen Wochenende vorbeifahrende Autos auf den Autobahnen 42 und 52 mit Steinen beworfen. Nur durch glückliche Umstände wurde bisher kein Mensch verletzt.
Die Steine sind zum Teil faustgroß. Durchbrechen sie die Scheiben eines Autos, so sind schwere Unfälle vorprogrammiert. Doch auch, wenn sie keinen Schaden anrichten und sich der Fahrer "nur" erschreckt, kann es zu Unfällen mit schweren Folgen kommen. Am 11., 12. und 15. Februar flogen Steine auf der A 42 im Bereich Herne; am 15. Februar dann auf der A 52 im Bereich Marl.
Die Autobahnpolizei Münster warnt eindringlich vor den Folgen dieser Taten: "Das ist kein Dumme-Jungen-Streich", so Klaus Laackman von der Autobahnpolizei, "die Täter gefährden Menschenleben und nehmen in Kauf, das schwere Unfälle passieren". In der Vergangenheit wurden ähnliche Fälle von den Staatsanwaltschaften bereits als "Mordversuch" gewertet - auch, wenn niemand zu Schaden kam.
Die Autobahnpolizei bittet um Mithilfe und Zeugenaussagen der Bevölkerung. Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.
17.02.2005

