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Rolf-Dierichs-Stiftung in Münster unterstützt soziale und wissenschaftliche Zwecke
Bildunterzeile:
Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven (2.v.r) überreicht die Anerkennungsurkunde an den Stifter Prof. Dr. Rolf Dierichs (l.) im Beisein von Prof. Dr. Heribert Jürgens (r.), Dietmar Beck (Mitte) und Michael Kittner (2.v.l.).
Rolf-Dierichs-Stiftung in Münster unterstützt soziale und wissenschaftliche Zwecke
Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven übergibt Anerkennungs-Urkunde
Münster. Die Förderung von Wissenschaft, Forschung, Kunst, Bildung und Erziehung sowie der Kinder-, Jugend- und Altenhilfe hat sich die Rolf-Dierichs-Stiftung zum Ziel gesetzt. Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven übergab dem Stifter, Prof. Dr. Rolf Dierichs aus Münster, heute (Dienstag, 13. September) die staatliche Anerkennungsurkunde. Die Stiftung ist mit einem Vermögen von etwa sechs Millionen Euro ausgestattet, das in seinem Wert ungeschmälert zu erhalten ist. Der Stifter möchte mit seinem Beitrag auch die Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster unterstützen, indem Aktivitäten zur Verbesserung der akademischen Lehre sowie Forschungsvorhaben der Humanmedizin und der psychischen und psychiatrischen Gerontologie, aber auch der Archäologie und Kunstwissenschaft mitfinanziert. Auch das Studentenorchester und die bereits anerkannte "Stiftung* Bürger für Münster" sollen von der Rolf-Dierichs-Stiftung Münster profitieren.
Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven lobte bei der Urkundenübergabe an den Vorstand der Stiftung – Prof. Dr. Rolf Dierichs, Prof. Dr. Heribert Jürgens (Dekan der medizinischen Fakultät der Universität), Dr. Steffen Rose, Michael Kittner - die breite Zielsetzung: "Auch wenn ich einen Schwerpunkt im wissenschaftlichen Bereich erkenne, macht mir Ihre Satzung deutlich, dass sie sich auch im sozialen Bereich engagieren werden, nämlich in der Kinder-, Jugend- und Altenhilfe. Wir haben nur wenige Stiftungen, die so breit aufgestellt sind. Ich begrüße dies ausdrücklich."Denn nicht nur in der Wissenschaft, sondern auch im sozialen Bereich könne der Staat nicht mehr alles finanzieren, was wünschenswert ist. Deswegen sei die Gesellschaft verstärkt auf private Initiative angewiesen. Die Rolf-Dierichs-Stiftung sei ein hervorstechendes Beispiel für die praktizierte Solidarität mit Menschen, die Unterstützung brauchen.
Die Rolf-Dierichs-Stiftung ist die 133. Stiftung in Münster und die 334. im Regierungsbezirk.
13.09.2005

