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Vom Bus vergessen: Autobahnpolizei hilft russischer Studentin

Münster/Bochum. Moskau - Köln, und dann Endstation Münsterland? Diesen Eindruck hatte eine 19-jährige Studentin, die sich am frühen Mittwochmorgen (12. Januar) allein auf dem Rastplatz Hüttruper Heide an der Autobahn 1 bei Greven wieder fand. Ihr Linienbus von Moskau nach Köln war ohne sie weitergefahren - und mit ihm alle persönlichen Sachen der Studentin: Jacke, Gepäck, Geld, Ausweis.

Die Studentin hatte bei einer kurzen Toilettenpause auf dem Rastplatz offenbar zu lange gebraucht, so die Autobahnpolizei Münster. Nach einer schnell eingeleiteten Fahndung spürten Kollegen den Bus bei Bochum auf und hielten ihn an. Der Fahrer sei jedoch nicht bereit gewesen umzukehren, um die Studentin wieder aufzunehmen. Er musste seinen Terminplan einhalten. So stellte die Autobahnpolizei Münster Kontakt zum deutschen Partner des russischen Unternehmens her. Dieser schickte Geld, die Studentin wurde im Streifenwagen zum münsterschen Bahnhof gefahren, fuhr bequem im Zug nach Köln - und nahm gegen Mittag ihre persönlichen Sachen wieder in Empfang.

12.01.2005

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