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Montessori Stiftung
Bildunterzeile:
Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven überreicht Prof. Dr. Hildegard Holtstiege in Anwesenheit von Propst Robert Holtstiege (rechts) die Anerkennungsurkunde der Stiftung Montessori-Pädagogik-Reformpädagogik-Wissenschaft
Münster. Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven hat heute (11. April) der Stifterin Prof. Dr. Hildegard Holtstiege in Anwesenheit des Kuratoriumsmitglied Propst Robert Holtstiege die Anerkennungsurkunde der "Stiftung Montessori-Pädagogik-Reformpädagogik-Wissenschaft" überreicht.
"Um den kommenden Generationen, auf deren Kosten wir heute leben, Perspektiven und Möglichkeiten offen zu halten, habe ich mich zur Gründung dieser Stiftung entschlossen", erläuterte Holtstiege ihren Entschluss. Getreu dem Motto "Zukunft hinterlassen".
Zweck der Stiftung ist die Förderung von Bildung und Wissenschaft im Hinblick auf Montessori-Pädagogik und Reformpädagogik. Durch die Stiftung sollen Gelder für früh-, vorschul- und schulpädagogische Innovationen und Modelle sowie für deren wissenschaftliche Begleitung, Erforschung oder Aufarbeitung bereit gehalten werden.
Der Stiftungszweck soll insbesondere durch die Beschaffung von didaktischen Materialien und Förderung von Zusatzausbildungen für Pädagogen auf der einen Seite sowie für wissenschaftliche Veranstaltungen und Forschungsvorhaben auf der anderen Seite. Dazu gehört die wissenschaftliche Erschließung vor allem der Werke Maria Montessoris sowie anderer Reformpädagogen.
Die Stiftung ist mit einem Anfangsvermögen von 50.000 Euro ausgestattet.
Dieser Wert muss in voller Höhe erhalten bleiben. Das Vermögen kann durch Zustiftungen Dritter erhöht werden.
Die "Stiftung Montessori-Pädagogik - Reformpädagogik - Wissenschaft" ist die 128. Stiftung in Münster. Im Regierungsbezirk gibt es insgesamt 322 Stiftungen.
11.04.2005

