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Autobahn mit Rennstrecke verwechselt: Polizei bittet Ferrari-Fahrer in die Boxengasse

Münster / Heiden. Da hat wohl jemand die Autobahn 31 mit einer Formel-1-Rennstrecke verwechselt: Am Montagabend (7. März) stoppte die Autobahnpolizei Recklinghausen einen 53-jährigen Ferrari-Fahrer am Autobahnkreuz Borken. Zuvor war der Mann mit hoher Geschwindigkeit Richtung Norden unterwegs und überholte dabei mehrere Fahrzeuge rechts über den Seiten- und rechten Fahrstreifen. Weitere Fahrzeuge bedrängte er so, dass deren Fahrer gefährliche Notbremsungen hinlegen mussten, um Unfälle zu vermeiden. Die Autobahnpolizei drehte den Spieß dann um, heftete sich an die Fersen des Möchtegern-Schumis und bat ihn nachdrücklich in die Boxengasse. Statt schnellen Reifenwechsels gab es jedoch eine genaue Kontrolle. Es stellte sich heraus, dass dem Fahrer der Führerschein schon abgenommen worden war. Für die Verkehrsgefährdungen und das Fahren ohne Fahrerlaubnis musste er einen vierstelligen Euro-Betrag bezahlen. Seinen Ferrari musste der Mann ebenfalls am Straßenrand stehen lassen und seinen Weg - ganz langsam - in einem nicht Formel-1-tauglichen Taxi fortsetzen.

08.03.2005

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