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Jugendlicher rettet seinen Bruder aus der Ostsee
Bildunterzeile:
Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven (links) hat Sebastian Peine (rechts) eine Belobigung des Landes Nordrhein-Westfalen für seine Rettungstat ausgesprochen.
Münster/Greven. Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven hat heute (6. Dezember) Sebastian Peine aus Greven eine Belobigung des Landes Nordrhein-Westfalen ausgesprochen. Der 14-jährige Sebastian hatte seinen Bruder Henrik aus der Ostsee gerettet.
Der 11. August 2004 sollte ein schöner Urlaubstag an der Ostsee für Familie Peine und Hund Dana aus Greven werden. Ein langer Spaziergang am Stakendorfer Strand erschien dem damals 13-jährigen Sebastian und dem 12-jährigen Henrik nicht besonders reizvoll. Sie wollten lieber Schwimmen gehen. Bei Windstärke fünf zog es die beiden Jungen immer weiter hinaus. Henrik war im 17 Grad kalten Wasser bald am Ende seiner Kräfte und rief um Hilfe. Sein Bruder Sebastian hörte die Schreie irgendwann und half ihm mit wiederholten kräftigen Schubsen von hinten wieder an Land zu kommen. Die Wellen halfen den Jungen dabei. "Für mich war das ganz normal", sagt Sebastian Peine bescheiden, "dass ich meinem Bruder geholfen habe". Sein Bruder Henrik hingegen gesteht, dass er ohne die Hilfe seines Bruders wohl ertrunken wäre. Daran mag der Großvater der beiden Jungen gar nicht denken. Kurt Dirker hat sich um die Auszeichnung seines Enkels Sebastian durch das Land Nordrhein-Westfalen bemüht. Auch Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven lobte Sebastian Peine. "Mit Zivilcourage, Umsicht und vielleicht auch einem Quäntchen Glück", so Twenhöven, "hast du deinen Bruder vor dem Ertrinken gerettet". Familie Peine und Hund Dana sind froh und glücklich diese Feierstunde gemeinsam erleben zu dürfen.
06.12.2005

